Briefspiel:Piras Dank: Unterschied zwischen den Versionen
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|Av. Datum=30. Praios [[1033 BF]], zur Zeit der [[Marudreter Fehde]] | |Av. Datum=30. Praios [[1033 BF]], zur Zeit der [[Marudreter Fehde]] | ||
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O liebliche Wangen!“ | O liebliche Wangen!“ | ||
Mit den Fingerspitzen berührte sie das Symbal Rahjas auf ihrer Brust und führte die Finger an ihre Lippen. „Rahja erfülle mich”, flehte sie und | Mit den Fingerspitzen berührte sie das Symbal Rahjas auf ihrer Brust und führte die Finger an ihre Lippen. „Rahja erfülle mich”, flehte sie und schloss die Augen, als sie sich den Erinnerungen hingab.<br> | ||
Es war ihr einen Moment als könne sie die Wärme im Leib, die Gerüche des Lagers, den Geschmack der Haut und das Zittern der Glieder erneut schmecken. Das diesseitige Paradies Rahjas erschien ihr. <br> | Es war ihr einen Moment als könne sie die Wärme im Leib, die Gerüche des Lagers, den Geschmack der Haut und das Zittern der Glieder erneut schmecken. Das diesseitige Paradies Rahjas erschien ihr.<br> | ||
[[Bild:ElfadAuspizzi.jpg|thumb|left|200px|[[Elfa d'Auspizzi]]]] | [[Bild:ElfadAuspizzi.jpg|thumb|left|200px|[[Elfa d'Auspizzi]]]] | ||
Sie schluckte sehnsüchtig ehe sie die Augen aufschlug und sich zurück in die Wirklichkeit begab. „Ich weiß, oh liebliche Herrin, es ist nichts besonderes. Es ist noch nicht einmal von mir. Doch mir einfachen Menschen fiel nichts anderes ein um meine Dankbarkeit zu bekunden”, flüsterte sie erneut. Noch verweilte sie kurz, genoss das langsame Spiel der Harfe, welche ein Abgänger der Musici-Schule meisterhaft anschlug, bevor sie aufstand und umdrehte.<br> | Sie schluckte sehnsüchtig ehe sie die Augen aufschlug und sich zurück in die Wirklichkeit begab. „Ich weiß, oh liebliche Herrin, es ist nichts besonderes. Es ist noch nicht einmal von mir. Doch mir einfachen Menschen fiel nichts anderes ein um meine Dankbarkeit zu bekunden”, flüsterte sie erneut. Noch verweilte sie kurz, genoss das langsame Spiel der Harfe, welche ein Abgänger der Musici-Schule meisterhaft anschlug, bevor sie aufstand und umdrehte.<br> | ||
„Signora della Pena”, wurde sie plötzlich begrüßt und wurde einer reifen, doch immer noch schönen Frau | „Signora della Pena”, wurde sie plötzlich begrüßt und wurde einer reifen, doch immer noch schönen Frau bewusst, die nur wenige Schritt vor ihr stand. Dies war Signora [[Elfa d'Auspizzi]], die Matriarchin der gleichnamigen Familie, eines Hauses das im Silbernen Buch der Stadt verzeichnet war. Vermutlich war sie es die vorhin in der Sänfte durch die Gassen und über die Treppen der Stadt getragen worden war.<br> | ||
Sie wurde von Elfa d‘Auspizzi in die Arme genommen. „Willkommen im Hause der Herrin. Es ist wunderbar euch hier begrüßen zu dürfen mein Kind”, freute sich die Signora ehrlich und drückte ihr je einen Kuss auf die Wangen. Die Umarmte roch das betörende Parfüm und spürte wie ihr leicht schwindelig wurde.<br> | Sie wurde von Elfa d‘Auspizzi in die Arme genommen. „Willkommen im Hause der Herrin. Es ist wunderbar euch hier begrüßen zu dürfen mein Kind”, freute sich die Signora ehrlich und drückte ihr je einen Kuss auf die Wangen. Die Umarmte roch das betörende Parfüm und spürte wie ihr leicht schwindelig wurde.<br> | ||
„Habt Dank”, entgegnete sie und freute sich über das offene Gesicht der Edelfrau, die in Hallen der Liebesgöttin scheinbar jede Distanz zu vergessen schien. Etwas wonach sich Pira Rahjalina schon lange sehnte, um genau zu sein seitdem sie in die Welt des höheren Adels eingeführt worden war.<br> | „Habt Dank”, entgegnete sie und freute sich über das offene Gesicht der Edelfrau, die in Hallen der Liebesgöttin scheinbar jede Distanz zu vergessen schien. Etwas wonach sich Pira Rahjalina schon lange sehnte, um genau zu sein seitdem sie in die Welt des höheren Adels eingeführt worden war.<br> | ||