Briefspiel Sprint 01: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „Telmian.png“ durch „Familie Telmian.png“ |
Tribec (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 19: | Zeile 19: | ||
„Mal hören was der Meister uns heute beibringt. Da vorne ist es.“ Meine Vorfreude steigt. Da ist er wieder der Dunst um meine Sinne. Schnell bei noch klarem Geiste fange ich von vorne an. | „Mal hören was der Meister uns heute beibringt. Da vorne ist es.“ Meine Vorfreude steigt. Da ist er wieder der Dunst um meine Sinne. Schnell bei noch klarem Geiste fange ich von vorne an. | ||
<br>„Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf.“<br><br> | <br>„Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf.“<br><br> | ||
Mein Ziel in greifbarer Nähe, noch eine kleine Straße entlang. Hier in der Straße mit dem Ende fühle ich mich zu Hause. Wieder frage ich mich wozu diese rückseitige Bretterwand eigentlich gehört. „Ich sollte es mal wirklich in angriff nehmen und mir die Vorderseite anschauen. Wie war das Klopfzeichen. Ach ja“ pock, pock, → pock, → → → pock, pock. Ich höre das vertraute und zu gleich erschütternde knarzen der Türe. Nie weiß ich was mich erwartet. „Wieso verliere ich jedes mal mein Zuvertrauen, wenn ich durch diese gut versteckte Türe schreite? Bisher ist mir nur Gutes widerfahren. Kann es diesmal anders sein. Habe ich nicht genug gesammelt. Haben andere mehr oder Wertvolleres gesammelt. Sinke ich in der Gunst meines Meisters oder gar in der Gunst meines Herren?“<br> | Mein Ziel in greifbarer Nähe, noch eine kleine Straße entlang. Hier in der Straße mit dem Ende fühle ich mich zu Hause. Wieder frage ich mich wozu diese rückseitige Bretterwand eigentlich gehört. „Ich sollte es mal wirklich in angriff nehmen und mir die Vorderseite anschauen. Wie war das Klopfzeichen. Ach ja“ pock, pock, → pock, → → → pock, pock. Ich höre das vertraute und zu gleich erschütternde knarzen der Türe. Nie weiß ich, was mich erwartet. „Wieso verliere ich jedes mal mein Zuvertrauen, wenn ich durch diese gut versteckte Türe schreite? Bisher ist mir nur Gutes widerfahren. Kann es diesmal anders sein. Habe ich nicht genug gesammelt. Haben andere mehr oder Wertvolleres gesammelt. Sinke ich in der Gunst meines Meisters oder gar in der Gunst meines Herren?“<br> | ||
Wieder droht mir die Übermahnung meinen Geistes und wieder nutzte ich das gelernte und spreche leise vor mir her.<br> | Wieder droht mir die Übermahnung meinen Geistes und wieder nutzte ich das gelernte und spreche leise vor mir her.<br> | ||
„Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf.“<br> | „Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf. Die Angst ist nur in deinem Kopf.“<br> | ||
| Zeile 49: | Zeile 49: | ||
Adaon deutete eine kleine Verbeugung an. “Vielen Dank die Dame, ich fühle mich geehrt. Tatsächlich hatte ich neben dem Studium der Paragraphen noch Zeit und Gelegenheit, unter anderem die Kunst des Musizierens zu erlernen und auch den einen oder anderen Tanz lernte ich - wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann können wir einmal gemeinsam prüfen, wie viel von diesem Wissen noch hängengeblieben ist, wenn ich so vermessen sein darf?” <br><br> | Adaon deutete eine kleine Verbeugung an. “Vielen Dank die Dame, ich fühle mich geehrt. Tatsächlich hatte ich neben dem Studium der Paragraphen noch Zeit und Gelegenheit, unter anderem die Kunst des Musizierens zu erlernen und auch den einen oder anderen Tanz lernte ich - wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann können wir einmal gemeinsam prüfen, wie viel von diesem Wissen noch hängengeblieben ist, wenn ich so vermessen sein darf?” <br><br> | ||
“Ah”, machte die Degano da nur, “dass ist die netteste und einfallsreichste Art zur Aufforderung eines Tanzen, die ich bisher erlebt habe. Und ja, ich nehme sie an. Nun brauchen wir aber wohl noch die passende Musik dazu.” Und sie fügte hinzu: “Da scheine ich wohl etwas verpasst zu haben. Mich hat der Weg irgendwie nie zur Rahjaschule geführt. Aber… Ihr wolltet mir noch eine amüsante Geschichte aus Eurer Zeit an der Universität erzählen, nicht wahr?” Und noch leiser sagte sie: “Vielleicht erzähle ich euch dann auch eine…” <br><br> | “Ah”, machte die Degano da nur, “dass ist die netteste und einfallsreichste Art zur Aufforderung eines Tanzen, die ich bisher erlebt habe. Und ja, ich nehme sie an. Nun brauchen wir aber wohl noch die passende Musik dazu.” Und sie fügte hinzu: “Da scheine ich wohl etwas verpasst zu haben. Mich hat der Weg irgendwie nie zur Rahjaschule geführt. Aber… Ihr wolltet mir noch eine amüsante Geschichte aus Eurer Zeit an der Universität erzählen, nicht wahr?” Und noch leiser sagte sie: “Vielleicht erzähle ich euch dann auch eine…” <br><br> | ||
Adaon lächelte. “Eine Geschichte also… ah, doch. Allerdings… muss ich Euch diese Geschichte unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählen. Möglicherweise habt Ihr schon einmal von den Geschehnissen im Homo Ludens gehört? Dann will ich euch die wahren Begebenheiten dazu erzählen…” Er beugte sich vor, um der Sewamunderin die tatsächlichen Gegebenheiten zu zu flüstern - durchaus ein längeres Unterfangen, von dem einen oder anderen Lacher unterbrochen. “...und seitdem reagiert mein Vater ein wenig verschnupft, wenn der Name dieser Lokalität fällt. Aber nun seid Ihr dran, Madame”, | Adaon lächelte. “Eine Geschichte also… ah, doch. Allerdings… muss ich Euch diese Geschichte unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählen. Möglicherweise habt Ihr schon einmal von den Geschehnissen im Homo Ludens gehört? Dann will ich euch die wahren Begebenheiten dazu erzählen…” Er beugte sich vor, um der Sewamunderin die tatsächlichen Gegebenheiten zu zu flüstern - durchaus ein längeres Unterfangen, von dem einen oder anderen Lacher unterbrochen. “...und seitdem reagiert mein Vater ein wenig verschnupft, wenn der Name dieser Lokalität fällt. Aber nun seid Ihr dran, Madame”, schloss Adaon lächelnd seine geflüsterte Geschichte.“ ([[Benutzer:Degano|Degano]]/ [[Benutzer:Cordovan|Malavista]]) | ||
---- | ---- | ||
| Zeile 117: | Zeile 117: | ||
„Eurem Bruder sei verziehen.“ Und mit einem etwas sehnsüchtigen Blick auf den sich entfernenden Icaro meinte Alrico: „Einem so eleganten Mann kann ich nicht lange böse sein. Aber habt Dank für den Hinweis.“ Im Sitzen verbeugte sich Alricio so tief, dass sein Oberkörper unter dem Tisch verschwandt. „Dann werde ich morgen wohl zuerst bei der Travia-Schule vorbeischauen und die Praios-Schule nicht weiter belästigen. Doch ich vermute, dass euer Bruder recht hat und es morgen wirklich ein anstrengender Tag wird, auch wenn es noch früh am Abend ist. Ich hoffe, für eine weitere Käseplatte ist noch Zeit? Ich bin neugierig, welche Umstände euch zu einer Spende bewegen könnten und was für eine gute Gelegenheit ihr kennt. Wie hoch wäre wohl eine angemessene Spende?“ | „Eurem Bruder sei verziehen.“ Und mit einem etwas sehnsüchtigen Blick auf den sich entfernenden Icaro meinte Alrico: „Einem so eleganten Mann kann ich nicht lange böse sein. Aber habt Dank für den Hinweis.“ Im Sitzen verbeugte sich Alricio so tief, dass sein Oberkörper unter dem Tisch verschwandt. „Dann werde ich morgen wohl zuerst bei der Travia-Schule vorbeischauen und die Praios-Schule nicht weiter belästigen. Doch ich vermute, dass euer Bruder recht hat und es morgen wirklich ein anstrengender Tag wird, auch wenn es noch früh am Abend ist. Ich hoffe, für eine weitere Käseplatte ist noch Zeit? Ich bin neugierig, welche Umstände euch zu einer Spende bewegen könnten und was für eine gute Gelegenheit ihr kennt. Wie hoch wäre wohl eine angemessene Spende?“ | ||
"Ich denke für eine weitere Platte Käse und eine Karaffe Wein ist noch Zeit. Außerdem | "Ich denke für eine weitere Platte Käse und eine Karaffe Wein ist noch Zeit. Außerdem muss ich sowieso warten, bis unser Diener wieder hier ist. Tja, über die Höhe der Spende unseres Hauses, wenn es denn eine gibt, entscheidet wohl die Forschungsarbeit der ich morgen zugeteilt werde und was dort an finanzieller Unterstützung nötig ist und vor allem wer sonst noch bereit ist einen Obolus zu entrichten. Was Ihr bereit seid zu spenden, liegt wohl in Eurem Ermessen. Die andere Gelegenheit von der ich sprach wäre das [[Noionitenspital von Corden|Spital]] in [[Corden]] wo ich mich momentan aufhalte und meinen eigenen Forschungen nachgehe. An den Gebäuden dort zeigt sich Satinavs Wirken und auch sonst können wir für den täglichen Bedarf jeden Kreuzer gebrauchen. Sei es an Vorräten, Kräutern, Schreibmaterialien und den ganz einfachen Dingen, irgendetwas fehlt immer. Und da der Herr Boron, unter dessen Schutz das Spital steht, hier nicht besonders gut angesehen ist, ist die Spendenbereitschaft entsprechend gering." [[Orleane ya Pirras|Orleane]] seufzte kurz. "Aber genug davon. Widmen wir uns dem Käse und dem Wein." Damit hielt sie Alrico den leeren Pokal hin. | ||
Und Alricio füllte Orleanes Pokal, wobei er erstaunlich wenig verschüttete. „Ihr habt es gut. Ihr habt einen Diener, der sich um euch kümmert. Ich bezahle die Magistra, damit sie mich tadelt.“ seufzte er. <br> | Und Alricio füllte Orleanes Pokal, wobei er erstaunlich wenig verschüttete. „Ihr habt es gut. Ihr habt einen Diener, der sich um euch kümmert. Ich bezahle die Magistra, damit sie mich tadelt.“ seufzte er. <br> | ||
| Zeile 128: | Zeile 128: | ||
Das Alricio diese kleine Provokation komplett ignorierte überraschte sie. <br> | Das Alricio diese kleine Provokation komplett ignorierte überraschte sie. <br> | ||
Orleane lachte auf. "Ich schätze euren Enthusiasmus, aber gebe eurer Magistra Recht. Gerne könnt ihr eurem Familienoberhaupt schreiben und wenn ihr wollt, können wir gemeinsam nach Cordur reisen. Nur was den Besuch im Spital angeht, das | Orleane lachte auf. "Ich schätze euren Enthusiasmus, aber gebe eurer Magistra Recht. Gerne könnt ihr eurem Familienoberhaupt schreiben und wenn ihr wollt, können wir gemeinsam nach Cordur reisen. Nur was den Besuch im Spital angeht, das muss ich vor Ort klären. Die Entscheidung über einen Besuch liegt beim Leiter des Spitals.<br> | ||
Aber das alles sollten wir planen, wenn wir wissen was und nach dem morgigen Tag erwartet. Vielleicht | Aber das alles sollten wir planen, wenn wir wissen was und nach dem morgigen Tag erwartet. Vielleicht muss ich länger in Methumis verweilen als gedacht." Sie nahm sich etwas Käse von der Platte und genoss diesen sichtlich. Aus dem Augenwinkel sah Orleane, wie der Diener die Taverne wieder betrat und sich wieder an seinen alten Platz im Hintergrund begab. "Nun werter Alricio werde ich auf euren Rat hören und den heutigen Abend hier beenden. Ich denke auch, dass es morgen ein anstrengender Tag wird und da sollten wir bei Sinnen sein." <br> | ||
Sie winkte nach Cedare und bezahlte ihre Zeche. "Was haltet ihr davon, wenn wir uns in zwei Tagen um die gleiche Zeit wie heute wieder hier zusammensetzen, egal ob mit oder ohne Bruder, und dann besprechen wie es weiter gehen soll?" Langsam erhob Orleane sich von ihrem Platz und ließ sich in den Mantel helfen. <br> | Sie winkte nach Cedare und bezahlte ihre Zeche. "Was haltet ihr davon, wenn wir uns in zwei Tagen um die gleiche Zeit wie heute wieder hier zusammensetzen, egal ob mit oder ohne Bruder, und dann besprechen wie es weiter gehen soll?" Langsam erhob Orleane sich von ihrem Platz und ließ sich in den Mantel helfen. <br> | ||
Alricio sprang auf, um den Mantel zu reichen und stieß sich das Knie an der Tischkannte. „Es wäre mir eine, ähm, na, also, eine große Freude.” sagte er zum Abschied. <br> | Alricio sprang auf, um den Mantel zu reichen und stieß sich das Knie an der Tischkannte. „Es wäre mir eine, ähm, na, also, eine große Freude.” sagte er zum Abschied. <br> | ||
| Zeile 179: | Zeile 179: | ||
„Hach, etwa zwei Götterläufe ist es her seit ich diesen Weg das letzte Mal entlang gegangen bin und es kommt mir so vor wie gestern, das ich selbst noch als Studiosa Teil dieses Treibens war.“ sprach sie laut vor sich hin. Über den Dächern im Stadtteil [[Centurria]] ragten der Turm des Kartographischen Instituts, in dem auch die [[Efferd-Schule der Universität Methumis|Efferd-Schule]] untergebracht war, und die Türme der Patrizierfamilien.<br> | „Hach, etwa zwei Götterläufe ist es her seit ich diesen Weg das letzte Mal entlang gegangen bin und es kommt mir so vor wie gestern, das ich selbst noch als Studiosa Teil dieses Treibens war.“ sprach sie laut vor sich hin. Über den Dächern im Stadtteil [[Centurria]] ragten der Turm des Kartographischen Instituts, in dem auch die [[Efferd-Schule der Universität Methumis|Efferd-Schule]] untergebracht war, und die Türme der Patrizierfamilien.<br> | ||
„Ein untrügliches Zeichen dafür, | „Ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich bald mein Ziel erreicht habe.“ wieder sprach sie mit sich selbst. Und da war auch schon das unscheinbare Haus, wo niemand den Standort einer Fakultät vermutet sondern nur ein einfaches Wohnhaus in der Altstadt. Einzig und allein der Leitspruch über der Eingangstür, mittig unterbrochen durch das Boronsrad und einem darüber fliegenden Raben, sowie der schwere Türklopfer in der Form eines Rabenkopfes, deutete darauf hin das Orleane vor dem richtigen Gebäude stand.<br> | ||
An einigen Stellen bröckelte schon der Putz ab und auch die Farben des Leitspruchs verblassten langsam. „Ich habe schon gemerkt das der Schweigsame hierzulande nicht sehr angesehen ist.“ murmelte sie. Auch diese Fakultät ist innerhalb der Universität nicht hoch angesehen, wird gar belächelt. <br> | An einigen Stellen bröckelte schon der Putz ab und auch die Farben des Leitspruchs verblassten langsam. „Ich habe schon gemerkt das der Schweigsame hierzulande nicht sehr angesehen ist.“ murmelte sie. Auch diese Fakultät ist innerhalb der Universität nicht hoch angesehen, wird gar belächelt. <br> | ||
Orleane nahm den Türklopfer und betätigte diesen dreimal. Nach kurzer Zeit wurde die Türe geöffnet und Sayon, der junge Gehilfe des Akademieleiters, stand im Türrahmen.<br> | Orleane nahm den Türklopfer und betätigte diesen dreimal. Nach kurzer Zeit wurde die Türe geöffnet und Sayon, der junge Gehilfe des Akademieleiters, stand im Türrahmen.<br> | ||
"Seid gegrüßt Hohe Dame. Ihr seid zu früh. Folgt mir." Ohne eine Antwort abzuwarten drehte er sich um und führte [[Orleane ya Pirras|Orleane]] in den Vorraum des Rektorats. Ich kenne natürlich einen Weg hinein. „Es hat sich hier nichts verändert“, dachte sie laut. „An allem sieht man nur Satinavs Spuren.“ Sayon deutete ihr an zu warten und verschwand im Rektorat um Orleane nach einem kurzen Moment später hinein zu bitten.<br> | "Seid gegrüßt Hohe Dame. Ihr seid zu früh. Folgt mir." Ohne eine Antwort abzuwarten drehte er sich um und führte [[Orleane ya Pirras|Orleane]] in den Vorraum des Rektorats. Ich kenne natürlich einen Weg hinein. „Es hat sich hier nichts verändert“, dachte sie laut. „An allem sieht man nur Satinavs Spuren.“ Sayon deutete ihr an zu warten und verschwand im Rektorat um Orleane nach einem kurzen Moment später hinein zu bitten.<br> | ||
An seinem akkurat aufgeräumtem Schreibtisch saß [[Guldan von Hadelfels]], der Rektor der [[Boron-Schule der Universität Methumis|Boronschule]], und zog genüsslich an seiner Pfeife. Im Raum schwebte der Duft von Pfeifentabak und von noch einem weiteren Kraut, dessen Geruch ich nur zu gut kenne. Sein von tiefen Falten zerfurchtes Gesicht verzog sich zu einem schmalen Lächeln und er deutete auf den sich gegenüber befindlichen Sessel.<br> | An seinem akkurat aufgeräumtem Schreibtisch saß [[Guldan von Hadelfels]], der Rektor der [[Boron-Schule der Universität Methumis|Boronschule]], und zog genüsslich an seiner Pfeife. Im Raum schwebte der Duft von Pfeifentabak und von noch einem weiteren Kraut, dessen Geruch ich nur zu gut kenne. Sein von tiefen Falten zerfurchtes Gesicht verzog sich zu einem schmalen Lächeln und er deutete auf den sich gegenüber befindlichen Sessel.<br> | ||
"Möge der dunkle Vater stets über euren Schlaf wachen. Ich freue mich euch wiederzusehen euer Spektabilität | "Möge der dunkle Vater stets über euren Schlaf wachen. Ich freue mich euch wiederzusehen euer Spektabilität", begrüßte Orleane ihn und setzte sich. Man hörte noch wie Sayon hinter ihr die Tür schloss.<br> | ||
Guldan erwiderte die Begrüßung und nach dem Austausch der üblichen Höflichkeitsfloskeln, räusperte er sich. "Werte Orleane, eure letzten Berichte aus dem [[Noionitenspital von Corden|Spital in Corden]] waren sehr interessant und brachten mich zu der Überzeugung, das ihr genau die Richtige seid um die Interessen unserer Schule beim den heutigen Forschungsprojekten am Tag der offenen Türe zu vertreten." Orleane lauschte den Ausführungen ihres ehemaligen Rektors aufmerksam doch die Katze des Hauses hatte mich entdeckt. ([[Benutzer:VivionaYaPirras|ya Pirras]]) | Guldan erwiderte die Begrüßung und nach dem Austausch der üblichen Höflichkeitsfloskeln, räusperte er sich. "Werte Orleane, eure letzten Berichte aus dem [[Noionitenspital von Corden|Spital in Corden]] waren sehr interessant und brachten mich zu der Überzeugung, das ihr genau die Richtige seid um die Interessen unserer Schule beim den heutigen Forschungsprojekten am Tag der offenen Türe zu vertreten." Orleane lauschte den Ausführungen ihres ehemaligen Rektors aufmerksam doch die Katze des Hauses hatte mich entdeckt. ([[Benutzer:VivionaYaPirras|ya Pirras]]) | ||
| Zeile 245: | Zeile 245: | ||
---- | ---- | ||
"Griselda, reich mir doch bitte mal die Kehrschaufel" eine Frau mittleren Alters war gerade dabei eine recht großen Haufen Dreck zusammen zu kehren. Es war nichts auffälliges an ihr, außer | "Griselda, reich mir doch bitte mal die Kehrschaufel" eine Frau mittleren Alters war gerade dabei eine recht großen Haufen Dreck zusammen zu kehren. Es war nichts auffälliges an ihr, außer dass sie eine Dienstbotenuniform trugt. <br> | ||
Vom anderen Ende des Saales kam eine junge Frau mit einer Kehrschaufel gelaufen. Auch sie trug diese Uniform. "Aber gern Yolanda. Du liebe Güte. Du hast auch so einen großen Haufen. Diese Gäste am Tag der offenen Tür haben viel mehr Dreck gemacht, als unsere Studiosi." Yolanda nickte zustimmend. <br> | Vom anderen Ende des Saales kam eine junge Frau mit einer Kehrschaufel gelaufen. Auch sie trug diese Uniform. "Aber gern Yolanda. Du liebe Güte. Du hast auch so einen großen Haufen. Diese Gäste am Tag der offenen Tür haben viel mehr Dreck gemacht, als unsere Studiosi." Yolanda nickte zustimmend. <br> | ||
"Stell dir nur vor Griselda, ich fand in einem Gang sogar einen Brustwickel und eine Bruche!“ Griselda nam die Hand vor den Mund und verbarg schüchtern ein Lächeln. <br> | "Stell dir nur vor Griselda, ich fand in einem Gang sogar einen Brustwickel und eine Bruche!“ Griselda nam die Hand vor den Mund und verbarg schüchtern ein Lächeln. <br> | ||