Briefspiel:3. Sheniloer heldenfestspiele 1047 BF: Unterschied zwischen den Versionen
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Unter den kleinen Stücken fand eines unerwartete Aufmerksamkeit: “Mein Held, mein Sehnen”, ein einaktiger Monolog, in dem die Protagonistin ihre Liebe zu dem unerreichbaren Geron bekundet. Die Darstellerin trug eine Maske, doch war später zu erfahren, dass es sich dabei um eine gewisse [[Rahjamunde Federfuchs]] gehandelt haben soll - zweifellos ein Pseudonym. Diese soll auch Verfasserin des Textes gewesen sein und angeblich aus dem Umfeld des “Theaterkönigs” [[Pherisjo ter Marloff]] stammen. Das Stück war eher leichte Kost, fand jedoch bei romantisch gesinnten Zuhörenden durchaus Anklang. | Unter den kleinen Stücken fand eines unerwartete Aufmerksamkeit: “Mein Held, mein Sehnen”, ein einaktiger Monolog, in dem die Protagonistin ihre Liebe zu dem unerreichbaren Geron bekundet. Die Darstellerin trug eine Maske, doch war später zu erfahren, dass es sich dabei um eine gewisse [[Rahjamunde Federfuchs]] gehandelt haben soll - zweifellos ein Pseudonym. Diese soll auch Verfasserin des Textes gewesen sein und angeblich aus dem Umfeld des “Theaterkönigs” [[Pherisjo ter Marloff]] stammen. Das Stück war eher leichte Kost, fand jedoch bei romantisch gesinnten Zuhörenden durchaus Anklang. | ||
Der andere Schauplatz ist, ebenfalls seit dem ersten Jahr, die [[Villa Diodati]] vor den Toren der Stadt. Hier werden kleine Aufführungen, vor allem aber Vorträge, Lesungen und ähnliche andere Darbietungen einem zwar deutlich kleineren, aber dafür erlesenen Publikum dargeboten. Der Höhepunkt ist hierbei natürlich der offizielle Wettbewerb um den Titel des ponterrischen Bardenkönigs beziehungsweise -königin. Am ersten Abend ist es mittlerweile zu einer Tradition geworden, dass [[Rondriana Carson]], außerhalb der Konkurrenz des Wettbewerbs, einen Vortrag zum Stand der Geron-Forschung hält. In diesem Jahr berichtete sie von neuen Erkenntnissen zur Verehrung Gerons zur Zeit der [[Eslamiden-Kaiser]]. | Der andere Schauplatz ist, ebenfalls seit dem ersten Jahr, die [[Villa Diodati]] vor den Toren der Stadt. Hier werden kleine Aufführungen, vor allem aber Vorträge, Lesungen und ähnliche andere Darbietungen einem zwar deutlich kleineren, aber dafür erlesenen Publikum dargeboten. Der Höhepunkt ist hierbei natürlich der offizielle Wettbewerb um den Titel des ponterrischen Bardenkönigs beziehungsweise -königin. Am ersten Abend ist es mittlerweile zu einer Tradition geworden, dass [[Rondriana Carson]], außerhalb der Konkurrenz des Wettbewerbs, einen Vortrag zum Stand der Geron-Forschung hält. In diesem Jahr berichtete sie von neuen Erkenntnissen zur Verehrung Gerons zur Zeit der [[Eslamiden-Kaiser]]. | ||
Auch hier, jenseits der Stadtmauern, herrschte Feierlaune. Die zahlreichen Beiträge derjenigen, die sich selbst gern auf dem Bardenthron sähen, wurden durch vorzügliche Weine aus den Gewölben der [[di Asuriol]] begleitet. Viele der Schankmägde und -knechte waren hier in den Rängen des Publikums beschäftigt und achten mit offenen Augen und Ohren auf Kundschaft, welche man nicht auf dem Trockenen sitzen lassen möchte. | Auch hier, jenseits der Stadtmauern, herrschte Feierlaune. Die zahlreichen Beiträge derjenigen, die sich selbst gern auf dem Bardenthron sähen, wurden durch vorzügliche Weine aus den Gewölben der [[Familie di Asuriol|di Asuriol]] begleitet. Viele der Schankmägde und -knechte waren hier in den Rängen des Publikums beschäftigt und achten mit offenen Augen und Ohren auf Kundschaft, welche man nicht auf dem Trockenen sitzen lassen möchte. | ||
Auffällig ist, dass sich die di Asuriol offenkundig von der WYS distanzieren und nur außerhalb der Stadtmauern in der Villa Diodati anzutreffen waren. Auch “Drachenblut” wurde dort nicht verkauft, was einigen Genießern lange Wege beschert. Ob diese bemerkenswerte Abgrenzung wohl noch zu Konflikten führen wird, die gar nichts mit der Kunst zu tun haben? | Auffällig ist, dass sich die di Asuriol offenkundig von der WYS distanzieren und nur außerhalb der Stadtmauern in der Villa Diodati anzutreffen waren. Auch “Drachenblut” wurde dort nicht verkauft, was einigen Genießern lange Wege beschert. Ob diese bemerkenswerte Abgrenzung wohl noch zu Konflikten führen wird, die gar nichts mit der Kunst zu tun haben? | ||
Seit jeher wird im Gasthaus [[Alten Markt]] das Liedgut geschätzt. Der langjährige Pächter [[Ignacio di Storpa]] rühmt sich sogar der Eigenkomposition einiger, zugegeben wenig bekannter, aber von der Kundschaft durchaus gern gesungener, Verse wie z.B.: “Gerons schöner breiter Hut” oder “Drachen wollen fliegen”. | Seit jeher wird im Gasthaus [[Alten Markt]] das Liedgut geschätzt. Der langjährige Pächter [[Ignacio di Storpa]] rühmt sich sogar der Eigenkomposition einiger, zugegeben wenig bekannter, aber von der Kundschaft durchaus gern gesungener, Verse wie z.B.: “Gerons schöner breiter Hut” oder “Drachen wollen fliegen”. | ||