Haus ter Groot: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Haus ter Groot 1048.png|thumb|Das Haus ter Groot am Schilderquartier]]
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Das '''Haus ter Groot''' ist der Stammsitz der [[Familie ter Groot]] in [[Sewamund]]. Es befindet sich am Rand des [[Schilderquartier]]s und zählt zu den ungewöhnlichsten Wohnhäusern der Stadt. Das Gebäude wurde von der berühmten Architektin [[Bende ter Groot]] entworfen und gilt als eines ihrer Hauptwerke. Gemeinsam mit den gegenüberliegenden [[Malerwerkstätte]]n prägt das Haus den handwerklich-künstlerischen Charakter des [[Schilderquartier]]s. Nicht selten begegnen sich hier Architekten, Bildhauer, Maler und Steinmetze, um Entwürfe zu diskutieren oder Projekte zu planen.
Das '''Haus ter Groot''' ist der Stammsitz der [[Familie ter Groot]] in [[Sewamund]]. Es befindet sich am Rand des [[Schilderquartier]]s und zählt zu den ungewöhnlichsten Wohnhäusern der Stadt. Das Gebäude wurde von der berühmten Architektin [[Bende ter Groot]] entworfen und gilt als eines ihrer Hauptwerke. Gemeinsam mit den gegenüberliegenden [[Malerwerkstätten]] prägt das Haus den handwerklich-künstlerischen Charakter des [[Schilderquartier]]s. Nicht selten begegnen sich hier Architekten, Bildhauer, Maler und Steinmetze, um Entwürfe zu diskutieren oder Projekte zu planen.


Während andere Palazzi den traditionellen Grundrissen der horasischen Patrizierarchitektur folgen, verbindet das Haus ter Groot Wohnhaus, Atelier und Wehrbau auf neuartige Weise.
Während andere Palazzi den traditionellen Grundrissen der horasischen Patrizierarchitektur folgen, verbindet das Haus ter Groot Wohnhaus, Atelier und Wehrbau auf neuartige Weise.

Aktuelle Version vom 5. Juli 2026, 00:02 Uhr

Das Haus ter Groot am Schilderquartier

Das Haus ter Groot ist der Stammsitz der Familie ter Groot in Sewamund. Es befindet sich am Rand des Schilderquartiers und zählt zu den ungewöhnlichsten Wohnhäusern der Stadt. Das Gebäude wurde von der berühmten Architektin Bende ter Groot entworfen und gilt als eines ihrer Hauptwerke. Gemeinsam mit den gegenüberliegenden Malerwerkstätten prägt das Haus den handwerklich-künstlerischen Charakter des Schilderquartiers. Nicht selten begegnen sich hier Architekten, Bildhauer, Maler und Steinmetze, um Entwürfe zu diskutieren oder Projekte zu planen.

Während andere Palazzi den traditionellen Grundrissen der horasischen Patrizierarchitektur folgen, verbindet das Haus ter Groot Wohnhaus, Atelier und Wehrbau auf neuartige Weise.

Die Familie ter Groot gelangte erst spät zu Wohlstand. Unter Bende ter Groot gewann die Familie erheblich an Ansehen. Beim Bau der Neustadt 1020 BF erhielt Bende den Auftrag, Teile der Befestigungen und öffentliche Gebäude mitzuplanen. Für sich selbst entstand dabei der Plan, anstatt einen klassischen Stadtpalast zu erwerben oder zu bauen, gleich ein ganzes Viertel zu gründen, wo Architektur, Handwerk und Kunst zusammentreffen sollten. Dazu kam es allerdings zunächst nicht. Erst Jahre später wurde ihr Haus errichtet und diente fortan zugleich als Wohnhaus, Werkstatt und Musterbau für Bendes Bauphilosophie.

Anstatt die heutige Stadtmauer als Grenze zu betrachten, bezog Bende sie in den Bau ein. Teile des Wohnhauses ruhen auf Fundamenten der Stadtbefestigung, andere Baukörper greifen deren Linien auf. Mehrere Ebenen sind durch offene Treppen, Galerien und Laubengänge miteinander verbunden. Von außen wirkt das Gebäude wehrhaft, im Inneren öffnet es sich zu einem Innenhof. Große Fenster lassen Licht in die Werkstätten fallen und ermöglichen den Blick über die Kanäle und Grünanlagen des Schilderquartiers.

Den größten Teil des Erdgeschosses nimmt Bendes Planwerkstatt ein. Auf langen Arbeitstischen liegen Pergamentrollen, Lote, Messketten, Winkelhaken und Wachstafeln. Selbst die Wände sind mit Skizzen und Berechnungen bedeckt.

Volkes Stimme und Gerüchte

„Andere bauen Häuser. Bende baut Gedanken aus Stein.“
— Steinmetz aus Sewamund

„Wenn irgendwo eine Mauer schief steht, dauert es nicht lange, bis Frau ter Groot davorsteht und erklärt, warum.“
— Stadtbüttel

„Man sagt, sie könne einen Palast auf ein Blatt Pergament zeichnen und danach passt jeder Stein genau dorthin.“
— Lehrling der Steinmetzzunft

Manche behaupten, im obersten Arbeitszimmer liege ein vollständiger Stadtplan Sewamunds, auf dem sämtliche bekannten unterirdischen Gänge, Kanäle und Hohlräume verzeichnet seien. Der Plan soll nur wenigen Vertrauten gezeigt werden.
Besonders unter jungen Baumeistern kursiert die Geschichte, Bende habe das Haus nach einem einzigen derometrischen Grundsatz entworfen: Kein Winkel sei zufällig entstanden. Jede Mauer, jede Treppe und jede Fensterachse folge einer verborgenen derometrischen Ordnung, die nur Eingeweihte vollständig verstehen könnten.