Chronik Ramaúds/Freundschaftsturnier 1044 BF: Unterschied zwischen den Versionen
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===Immanfreu(n)de=== | |||
[[Dorio Cordur]] war über den Quartalszahlen eingenickt. Hastige Schritte hallten durch den [[Palazzo Cordur]] im [[Sheniloer Geronsviertel]] und rissen ihn aus seinen Träumen. | |||
„Großvater, Großvater, [[Ubaldino Presser]], der Kapitän der [[Yaquirstein Shenilo|Immanvereinigung Yaquirstein]] hat mir eine Nachricht aufgetragen!“ rief das Mädchen ihrem Großvater entgegen. „Das dritte Freundschaftsturnier von [[Ramaúd]] soll dieses Jahr stattfinden. Die [[Hylaïler Hammerhaie]], [[Sturmschwalben Sewamund]] und [[Dreimaster Ramaúd]] werden antreten. Und weil die Irendorer Immanfreunde dieses Mal nicht kommen, wurden die Yaquirsteiner eingeladen. | |||
Dorio wandte sich seine Enkelin zu: „Das sind großartige Nachrichten. Treue Untertanen des Horas, die sich im rondrianischen Wettkampf messen! Die Yaquirsteiner werden Geld brauchen, für die Reise und jemand muss deren Arbeit übernehmen. Schnell Kind, hol die Geldkassette aus Großmutters Arbeitszimmer. Wir gehen gleich zu Ubaldino Presser. Lass dich nicht von deinem Vater erwischen, das gibt sonst wieder eine Praiospredigt.“ Wenig später huschten Großvater und Enkelin durch das Treiben auf dem [[Shenilo (ausführliche Stadtbeschreibung)|Geronsplatz]], auf der Suche nach dem Kapitän der Immanvereinigung. | |||
„Wir müssen dieses Abenteuer noch mit irgendwas verbinden, einer Warenlieferung, einem Handel, irgendwas. Sonst erlauben Oma, Papa und Mama das niemals.“ Einander mit verschwörerischen Blicken betrachtend, verschwanden die beiden in der Menge. | |||
===Artikel im Sheniloer Hesindeballt=== | |||
'''Drei Mannschaften Kopf an Kopf'''<br> | '''Drei Mannschaften Kopf an Kopf'''<br> | ||
''Drittes Imman-Freundschaftsturnier zu Ramaúd'' | ''Drittes Imman-Freundschaftsturnier zu Ramaúd'' | ||
Von Eolan ya Aragonza | Von Eolan ya Aragonza | ||
'''Ramaúd.''' Der Rat von Ramaúd hat vom 2. bis 4. Travia 1044 BF zum dritten Mal zu einem Immanturnier in der Hafenstadt eingeladen. Neben den einheimischen „Dreimastern“ spielten dabei wiederum die Sturmtauben Sewamund und die Hylaïler Hammerhaie um den silbernen Wanderpokal. Zudem war als vierte Mannschaft Yaquirstein Shenilo dazu eingeladen, die den Platz der im Vorjahr kläglich untergegangenen Irendorer Immanfreunde einnahm.<br> | '''Ramaúd.''' Der Rat von Ramaúd hat vom 2. bis 4. Travia 1044 BF zum dritten Mal zu einem Immanturnier in der Hafenstadt eingeladen. Neben den einheimischen „Dreimastern“ spielten dabei wiederum die Sturmtauben Sewamund und die Hylaïler Hammerhaie um den silbernen Wanderpokal. Zudem war als vierte Mannschaft Yaquirstein Shenilo dazu eingeladen, die den Platz der im Vorjahr kläglich untergegangenen Irendorer Immanfreunde einnahm.<br> | ||
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Ramaúds Maestro Tsajano Orfex überreichte dem Hylaïler Sturmläufer Arimentos Praiodarakis den Pokal: Zum zweiten Mal sind darauf die Hammerhaie eingraviert. Beim dritten Mal, erklärte der Maestro, dürften sie den Pokal behalten, müssten dann aber damit rechnen, dass im darauf folgenden Jahr eine andere Gastmannschaft Gelegenheit erhalten würde, sich in Ramaúd zu beweisen: „So sind die Regeln.“<br> | Ramaúds Maestro Tsajano Orfex überreichte dem Hylaïler Sturmläufer Arimentos Praiodarakis den Pokal: Zum zweiten Mal sind darauf die Hammerhaie eingraviert. Beim dritten Mal, erklärte der Maestro, dürften sie den Pokal behalten, müssten dann aber damit rechnen, dass im darauf folgenden Jahr eine andere Gastmannschaft Gelegenheit erhalten würde, sich in Ramaúd zu beweisen: „So sind die Regeln.“<br> | ||
Für die Ramaúder Mannschaft verlief das Turnier erfolglos: Sie unterlag allen drei Gast-Fünfzehn. Immerhin wahrte man mit dem knappen 19:20 gegen Sewamund das Gesicht, sodass Ausschreitungen erboster Anhänger diesmal ausblieben. Die Dreimaster-Spieler, wie alle am Turnier beteiligten Immansportler, erhielten zum Abschied jeweils eine Zwiebel der seltenen Tulipan-Blume, gestiftet von der Baronsgemahlin Rahjada re Kust. | Für die Ramaúder Mannschaft verlief das Turnier erfolglos: Sie unterlag allen drei Gast-Fünfzehn. Immerhin wahrte man mit dem knappen 19:20 gegen Sewamund das Gesicht, sodass Ausschreitungen erboster Anhänger diesmal ausblieben. Die Dreimaster-Spieler, wie alle am Turnier beteiligten Immansportler, erhielten zum Abschied jeweils eine Zwiebel der seltenen Tulipan-Blume, gestiftet von der Baronsgemahlin Rahjada re Kust. | ||
===Spielberichte:=== | ===Spielberichte:=== | ||