Trequerce: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Tribec (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 15: | Zeile 15: | ||
|y = 36.5 | |y = 36.5 | ||
}} | }} | ||
'''Trequerce''' (d.i. ''Drei Eichen'') wurde ab etwa 900 BF von dem zu jener Zeit nobilitierten [[Haus Trequerce]] angelegt. Als Ministeriale des [[Haus Torrem|Hauses Torrem]] hatte es das umliegenden Land als [[Gut Trequerce|Lehen]] erhalten, damit es seine Angehörigen selbständig alimentieren könnte. | '''Trequerce''' (d.i. ''Drei Eichen'') wurde ab etwa [[900 BF]] von dem zu jener Zeit nobilitierten [[Haus Trequerce]] angelegt. Als Ministeriale des [[Haus Torrem|Hauses Torrem]] hatte es das umliegenden Land als [[Gut Trequerce|Lehen]] erhalten, damit es seine Angehörigen selbständig alimentieren könnte.<be> | ||
Das kleine Dorf rund um das Gut entwickelte sich mit der Zeit und eine zarte Knospe Wohlstand entfaltete sich. Die sowohl dem [[Haus Trequerce]] als auch den hier lebenden Popoli ein solides Einkommenn ermöglichte. | Das kleine Dorf rund um das Gut entwickelte sich mit der Zeit und eine zarte Knospe Wohlstand entfaltete sich. Die sowohl dem [[Haus Trequerce]] als auch den hier lebenden Popoli ein solides Einkommenn ermöglichte. | ||
| Zeile 45: | Zeile 45: | ||
|y = | |y = | ||
}} | }} | ||
Der Herrensitz von Trequerce war viele Jahre vollkommen unbewohnt. Die Dorfgemeinschaft unter Führung ihres Vorstehers [[Gromin Agriman]], dem reichsten Weinbauern des Dorfes, verhinderte in der Zeit den Verfall des Hauses. Gleiches gilt für die Weinberge die zum Landgut gehören. Die Abmachung war | Der Herrensitz von '''Trequerce''' war viele Jahre vollkommen unbewohnt. Die Dorfgemeinschaft unter Führung ihres Vorstehers [[Gromin Agriman]], dem reichsten Weinbauern des Dorfes, verhinderte in der Zeit den Verfall des Hauses. Gleiches gilt für die Weinberge, die zum Landgut gehören. Die Abmachung war, dass die Keltergemeinschaft für die Zeit von jeder Jahresernte die Hälfte behalten konnte. Die andere Hälfte wurde verkauft und der Erlös ging nach [[Sewamund]], wobei auch immer Wein anstatt Münzen nach Sewamund ging.<br> | ||
Diese Vereinbarung lief von 1031 BF bis 1041 BF. Ab 1041 BF wurden erste Angestellte eingestellt die sich von nun an um Gut und Weinberge kümmerten. Es wurde begonnen einen funktionierenden Haushalt und Weinbaubetrieb aufzubauen. | Diese Vereinbarung lief von [[1031 BF]] bis [[1041 BF]]. Ab [[1041 BF]] wurden erste Angestellte eingestellt, die sich von nun an um Gut und Weinberge kümmerten. Es wurde begonnen, einen funktionierenden Haushalt und Weinbaubetrieb aufzubauen. <br> | ||
Als dann 1046 BF das frisch verheiratete Paar einzog war alles gut in Schuss und die recht großzügigen Kelleranlagen waren mit dem Ertrag von | Als dann [[1046 BF]] das frisch verheiratete Paar einzog, war alles gut in Schuss und die recht großzügigen Kelleranlagen waren mit dem Ertrag von fünf Weinlesen gefüllt. Diese leerten sich allerdings recht schnell, da der frisch gebackene Ehemann, Gutsherr und vor allem Cavalliere einige Anschaffungen wie z.B. ein Schlachtross tätigen musste. | ||
Die Nebengebäude wurden ebenfalls instand gesetzt und nun gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt. Die kleine Gartenanlage ehemals Verwilderung überlassen, verwandelte sich in den letzten Jahren ebenfalls wieder in einen ertragreichen Gemüse-, Kräuter- und Nutzgarten. In | Die Nebengebäude wurden ebenfalls instand gesetzt und nun gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt. Die kleine Gartenanlage ehemals Verwilderung überlassen, verwandelte sich in den letzten Jahren ebenfalls wieder in einen ertragreichen Gemüse-, Kräuter- und Nutzgarten. In dessen Zentrum über einem überdachten Brunnen mit Sitzgelegenheit stehen die drei namensgebenden inzwischen gut 150 Jahre alten Eichen. Vor dem Haus stehen noch zwei große Kastanienbäume, die jährlich eine sehr ordentliche Maronenernte einbringen. | ||
Geführt wird die Wirtschaft des Gutes von [[Flarion Rigotti]] und seiner Frau [[Sabina Rigotti]]. Beide stammen aus der Gegend und haben Verwandtschaft in den umliegenden Dörfern und Weilern. Die restlichen Angestellten und Bediensteten kommen zum größeren Teil aus dem Ort und zum kleineren Teil aus der Verwandtschaft der Rigottis. | Geführt wird die Wirtschaft des Gutes von [[Flarion Rigotti]] und seiner Frau [[Sabina Rigotti]]. Beide stammen aus der Gegend und haben Verwandtschaft in den umliegenden Dörfern und Weilern. Die restlichen Angestellten und Bediensteten kommen zum größeren Teil aus dem Ort und zum kleineren Teil aus der Verwandtschaft der Rigottis.<br> | ||
Zum Gut gehören zum einen das eigentliche Hofgrundstück mit dem dreigeschossigem Hauptgebäude mitsamt einigen Schwalbenfamilien, vier Nebengebäude, darunter liegende großzügige Kelleranlage und ein großer Hühnerstall mit großer Weidefläche. Zum anderen 10 Hufe Weinberge und 2 Hufe mit Korkeichen und Olivenbäumen. | Zum Gut gehören zum einen das eigentliche Hofgrundstück mit dem dreigeschossigem Hauptgebäude mitsamt einigen Schwalbenfamilien, vier Nebengebäude, darunter liegende großzügige Kelleranlage und ein großer Hühnerstall mit großer Weidefläche. Zum anderen 10 Hufe Weinberge und 2 Hufe mit Korkeichen und Olivenbäumen.<br> | ||
Die Schlichtheit der Gebäude, wie sie den Besucher mit ihrem weißen, hier und dort durchbrochenen Putz anblickt, spricht noch immer nicht von Reichtum aber für Wohlleben. Und man will auch nicht tadeln, dass hier die Seele in aller Travia eine Rast sich suchen kann. | Die Schlichtheit der Gebäude, wie sie den Besucher mit ihrem weißen, hier und dort durchbrochenen Putz anblickt, spricht noch immer nicht von Reichtum, aber für Wohlleben. Und man will auch nicht tadeln, dass hier die Seele in aller Travia eine Rast sich suchen kann. | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||