Galiana ya Satara: Unterschied zwischen den Versionen
Satara (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Satara (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 36: | Zeile 36: | ||
Galiana begleitet ihren Vater bereits seit vielen Jahren bei Jagden und auf seinen Wegen durch den Mährenforst. Dabei begnügt sie sich nicht damit, Wild aufzuspüren und zu erlegen. Sie kennt die bevorzugten Einstände der Tiere, beobachtet die Entwicklung der Bestände und achtet darauf, dass Jagden nicht allein dem Vergnügen adeliger Gäste dienen, sondern mit Maß und waidgerechter Verantwortung durchgeführt werden. Unnötige Grausamkeit oder gedankenloses Töten verachtet sie. | Galiana begleitet ihren Vater bereits seit vielen Jahren bei Jagden und auf seinen Wegen durch den Mährenforst. Dabei begnügt sie sich nicht damit, Wild aufzuspüren und zu erlegen. Sie kennt die bevorzugten Einstände der Tiere, beobachtet die Entwicklung der Bestände und achtet darauf, dass Jagden nicht allein dem Vergnügen adeliger Gäste dienen, sondern mit Maß und waidgerechter Verantwortung durchgeführt werden. Unnötige Grausamkeit oder gedankenloses Töten verachtet sie. | ||
Obwohl Khadano noch immer das Amt des Jagdmeisters des [[Baron von Côntris|Barons von Côntris]] ausübt, gilt es innerhalb der Familie als wahrscheinlich, dass Galiana ihm eines Tages nachfolgen wird. | Obwohl Khadano noch immer das Amt des Jagdmeisters des [[Baron von Côntris|Barons von Côntris]] ausübt, gilt es innerhalb der Familie als wahrscheinlich, dass Galiana ihm eines Tages nachfolgen wird. Entscheiden wird darüber, ob sie das Vertrauen des Barons und der übrigen Jagdgesellschaft dauerhaft gewinnt. Ihre Erfahrung, ihre Herkunft und ihre genaue Kenntnis des [[Mährenforst|Mährenforstes]] sprechen deutlich für sie. | ||
Im persönlichen Umgang ist Galiana selbstbewusst, aufmerksam und ausgesprochen eigenständig. Sie besitzt die ruhige Beharrlichkeit ihrer Mutter, kann in Fragen der Jagd jedoch ebenso entschieden und kompromisslos auftreten wie ihr Vater. Gesellschaftliche Förmlichkeiten beherrscht sie, empfindet lange höfische Gespräche aber häufig als ermüdend. Sie fühlt sich auf einem Pferd oder an einem Waldrand meist wohler als in einem festlich geschmückten Saal. | Im persönlichen Umgang ist Galiana selbstbewusst, aufmerksam und ausgesprochen eigenständig. Sie besitzt die ruhige Beharrlichkeit ihrer Mutter, kann in Fragen der Jagd jedoch ebenso entschieden und kompromisslos auftreten wie ihr Vater. Gesellschaftliche Förmlichkeiten beherrscht sie, empfindet lange höfische Gespräche aber häufig als ermüdend. Sie fühlt sich auf einem Pferd oder an einem Waldrand meist wohler als in einem festlich geschmückten Saal. | ||