Villa Changbari (Efferdas): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Gebäude ist kunstvoll ausgestaltet mit einer stilvollen Verbindung covernischer Landhaus-Ausstrahlung mit jedoch teils angebauten tulamidischen Zügen. Diese Einzelheiten findet man deutlich an der Fassade, die aus sandsteinfarbenen Backsteinen besteht und mithilfe von Rankgittern mehreren blühenden Kletterpflanzen Halt gibt. In den Fensterläden befinden sich Harken, in denen bei Sommerhitze hölzerne Fenstergitter eingesetzt werden können, die das Innere des Hauses vor der Hitze schützen. Der Vorgarten zum kleinen stählernen Eingangstor ist besetzt mit prächtigen Hibiskussen, die einen jeden Vorbeikommenden mit ihrer Farbenpracht begeistern. | Das Gebäude ist kunstvoll ausgestaltet mit einer stilvollen Verbindung covernischer Landhaus-Ausstrahlung mit jedoch teils angebauten tulamidischen Zügen. Diese Einzelheiten findet man deutlich an der Fassade, die aus sandsteinfarbenen Backsteinen besteht und mithilfe von Rankgittern mehreren blühenden Kletterpflanzen Halt gibt. In den Fensterläden befinden sich Harken, in denen bei Sommerhitze hölzerne Fenstergitter eingesetzt werden können, die das Innere des Hauses vor der Hitze schützen. Der Vorgarten zum kleinen stählernen Eingangstor ist besetzt mit prächtigen Hibiskussen, die einen jeden Vorbeikommenden mit ihrer Farbenpracht begeistern. | ||
Die große Gartenfläche ist mit einigen Schatten spendenen Bäumen bepflanzt, die Hortensien den wohltuenden Schutz vor der Sonne bieten. Weiterhin befinden sich an der Terasse zum Wintergarten hin kleinere Kräuterbeete, dass auf Wunsch von Yuliano d'Antara und seines neueren Interesses an Kräuterkulturen hin angelegt wurden. | Die große Gartenfläche ist mit einigen Schatten spendenen Bäumen bepflanzt, die Hortensien den wohltuenden Schutz vor der Sonne bieten. Weiterhin befinden sich an der Terasse zum Wintergarten hin kleinere Kräuterbeete, dass auf Wunsch von Yuliano d'Antara und seines neueren Interesses an Kräuterkulturen hin angelegt wurden. | ||
Im Frühjahr 1046 BF, mehrere Monate nach den Ereignissen bei der [[Kaiserjagd]], entschied sich [[Timor d'Antara]], gestützt auf seine neuen familiären Thesen, den repräsentativen Garten seines Zuhauses neu zugestalten. Mit Unterstützung der gesamten Familie wurde der Umbau eigenständig und meist nach jedermanns Tagwerk nach mehreren Monaten fertigt gestellt: | |||
Der Garten des Anwesen verkörpert den traviagefälligen Gedanken von Gastfreundschaft, Selbstversorgung und familiärem Zusammenhalt: Ein weitläufiger Bauerngarten mit natürliche Schönheit ohne strenge Symmetrie, sondern mit einem lebendigen und nützlichen Charakter. | |||
Von der Terrasse des Wintergartens führt ein sanft geschwungener Mulchweg durch die gesamte Gartenanlage. Die Wege bestehen aus fein gehäckselter Rinde und duften an warmen Sommertagen angenehm nach Holz. Sie verzweigen sich zwischen den Beeten und verbinden kleine Sitzplätze aus Naturstein mit schattigen Bereichen unter den alten Bäumen. | |||
Den Mittelpunkt des Gartens bilden mehrere großzügig angelegte Kräuterbeete. Jedes Beet ist mit kräftigen, naturbelassenen Ästen eingefasst, die dem Garten ein rustikales Erscheinungsbild verleihen und zugleich die Erde zusammenhalten. Die Beete beherbergen eine große Vielfalt an Küchen-, Heil- und Duftpflanzen. Rosmarin, Salbei, Thymian, Oregano und Bohnenkraut wachsen neben Petersilie, Dill, Schnittlauch und Kerbel. Dazwischen finden sich Ringelblumen, Kamille, Lavendel, Ysop, Minze, Zitronenmelisse und Fenchel, deren Blüten unzählige Bienen und Schmetterlinge anlocken. Einige Beete sind ausschließlich den Heilkräutern gewidmet, während andere vor allem den Bedarf der Küche decken. | |||
Zwischen den Kräuterfeldern wachsen vereinzelte Beerenobst-Sträucher mit Johannisbeeren und Himbeeren. An den sonnigeren Stellen ranken Bohnen über einfache Holzgestelle, während an den schattigen Gartenrändern weiterhin die prachtvollen Hortensien gedeihen, die bereits zur Zeit des Einzugs gepflanzt worden waren. Alte Obstbäume – Apfel, Birne und Pflaume – spenden Schatten und verleihen dem Garten den Eindruck eines seit Generationen gewachsenen Anwesens. | |||
Ein kleiner Brunnen aus hellem Sandstein bildet den Mittelpunkt des Gartens. Sein Wasser fließt in ein flaches Becken, das nicht nur Vögeln, sondern auch den Bewohnern des Gartens als Tränke dient. Daneben steht eine schlichte Holzbank, von der aus sich der Blick über die Klippe hinweg auf den Hafen von Efferdas und das Meer richtet. | |||
Besonderen Stolz der Familie d'Antara bildet jedoch eine kleine Gänsefamilie, die sich frei auf dem Grundstück bewegt. Ein stattlicher Ganter wacht aufmerksam über seine Gefährtin und mehrere Junggänse, die gemächlich zwischen den Mulchwegen umherlaufen, im Gras nach Nahrung suchen oder sich nahe des Brunnens niederlassen. Für die Familie sind die Tiere weit mehr als bloßes Nutzvieh für Daunengewinnung. Als Sinnbild Travias erinnern sie täglich an den Wert von Familie, Treue und dem schützenden Herdfeuer. | |||
Um den Bedürfnissen der Gänse gerecht zu werden, ließ die Familie d'Antara im hinteren Teil des Gartens einen mittelgroßen Naturteich anlegen. Er wird von sanft geschwungenen Ufern aus Feldsteinen und dichtem Schilf eingefasst und fügt sich harmonisch in den bäuerlichen Charakter der Gartenanlage ein. Das klare Wasser wird durch eine kleine, aus Naturstein errichtete Quelle gespeist, die den Teich stetig mit frischem Wasser versorgt und über einen schmalen Bachlauf wieder abfließen lässt. | |||
=Im Haus= | =Im Haus= | ||