Briefspiel:Spiel der Füchse/Nachtschwärmer: Unterschied zwischen den Versionen

Die Seite wurde neu angelegt: „{{Halboffiziell}}{{:Briefspiel:Spiel der Füchse}} ====Im Ballsaal nach dem Boltan-Spiel==== Dettmarahja blickte ihre Großtante verwundert an: ''“Du bist doch eine Illusionsmaga, wie kann es sein, dass du so früh ausgeschieden bist?”'' Die Tulamidin lächelte verständnisvoll: ''“Nun siehst du, meine liebe Dettmarahja, es wäre wie mit gezinkten Karten zu spielen, es wäre schlicht Betrug! Ich hätte bere…“
 
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Die drei Damen genossen die Zeit, [[Yoline Gerber|Yoline]] wurde zweimal zum Tanz aufgefordert und Avedane tanzte einmal mit Dettmarahja. Groß war die Freude, als Carolus verkündete, dass er ins Finale eingezogen war. Auch wenn es am Ende nur für den dritten Platz gereicht hatte, war man zufrieden.
Die drei Damen genossen die Zeit, [[Yoline Gerber|Yoline]] wurde zweimal zum Tanz aufgefordert und Avedane tanzte einmal mit Dettmarahja. Groß war die Freude, als Carolus verkündete, dass er ins Finale eingezogen war. Auch wenn es am Ende nur für den dritten Platz gereicht hatte, war man zufrieden.
Nach dem Desaster beim Tanzwettbewerb könnte man nun doch endlich einige Punkte verzeichnen.<br>
Nach dem Desaster beim Tanzwettbewerb könnte man nun doch endlich einige Punkte verzeichnen.<br>
====Angetrunken====
Mit Sorge beobachtete [[Phÿllis ya Pirras]] das Spiel ihrer [[Ancalita ya Pirras|Schwester]], die sich gar merkwürdig verhielt. Diese Nervosität und dieses seltsame Kichern, um diese zu kaschieren. Diese Wesenszüge kannte sie bisher gar nicht von ihr. Ebenso besorgt schaute sie auch auf ihre Mutter [[Feodora ya Pirras|Feodora]] neben ihr, der dieses auch aufgefallen war und ihr deutlich die Stimmung vermieste. <br>
Als Ancalita ihr letztes Blatt verlor und sie damit ausgeschieden war, stand sie auf und erblickte ihre Mutter. Mit einem Schlag wurde sie wieder klar im Kopf und wusste genau, was sie nun erwartete. Niedergeschlagen wie ein geprügelter Hund kam sie auf die beiden zu. Phÿllis trat ihr entgegen und nahm sie in den Arm. Dabei stieg ihr ein Geruch in die Nase. Sie atmete noch einmal ein und fragte leise: ''“Schwesterherz, hast du getrunken?” “Etwas.”'', flüsterte Ancalita als Antwort. ''“Grundgütiger. Das riecht nicht nach etwas.”'', erwiderte die Adepta weiterhin flüsternd. Deswegen auch dieses seltsame Verhalten.  Flugs drehte sie sich zu ihrer Mutter um. ''“Verzeih Mutter, Ancalita fühlt sich nicht, was auch ihr schlechtes Abschneiden beim Boltan erklärt. Ihre Stirn ist warm und ihre Wangen sind schon gerötet. Wir ziehen uns besser zurück. Schau, Cousine [[Terantina ya Pirras |Terantina]] wird gleich Platz nehmen. Die [[Rahja|Heitere]] wird bestimmt ihre schützende Hand über sie halten und ihr mehr Glück bescheren.”'' <br>
Ohne ihrer Mutter auch nur die Möglichkeit einer Erwiderung zu geben, zog sie ihre Schwester zu den Treppen nach oben. ''“Meiner Treu, du warst doch nur mit dem jungen [[Salkyo von Schreyen|von Schreyen]] zusammen. Wie konnte das passieren. Du weißt doch, dass du….” “Ich weiß, ich weiß. Hör auf mich zu tadeln wie Mutter.” “Ich bin nicht wie Mutter.”'' <br>
Schweigend gingen die beiden Schwestern zu ihrem Zimmer. Dort angekommen, ließ sich Ancalita schwer auf ihr Bett fallen. ''“Du hast recht. Erst waren nur wir beide zusammen, aber auf der Suche nach dir und deiner Begleitung trafen wir auf eine junge Dame und ihren [[Folnor von Firdayon-Bethana|Galan]]. [[Andara Ollantur|Ollantur]] hieß sie, glaube ich, so elegant und wunderschön. Wir hatten eine interessante Konversation und ich dieser Runde, nun ja.”'' Phÿllis lächelte. Schon lange hatte sie ihre Schwester nicht mehr so losgelöst von jeglichen Verpflichtungen gesehen. ''“Du bist mir keinerlei Rechenschaft schuldig, Schwesterherz. Nun komm, bereiten wir uns auf die Nacht vor. Ich befürchte, morgen wird es genauso weitergehen.”''<br>


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