Briefspiel:Spiel der Füchse/Ein goldener Morgen: Unterschied zwischen den Versionen
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Von hieran wurde es ruhiger und bodenständiger im Palazzo Alentino. Der neue Besitzer war kaum anwesend, da er weiter dem Heldenleben nachging. Immer wieder gab es Gerüchte, der neue Herr von Alentino hätte bei Paavi einen Drachen erschlagen oder auf [[Benbukkula]] gegen eine Achtköpfige Schlange gekämpft, in [[Uthuria]] mit einem Eloko gerungen oder im [[Reichsforst]] die Elfenstadt Simyala erkundet. Doch am Ende verklangen auch diese Gerüchte und man hörte vom Helden überhaupt gar nichts mehr. Bald vergaß man, dass der Palazzo überhaupt einen Besitzer hatte. Die Bewohner von Alentino taten nur noch das notwendigste, um das Yaquirschlösschen vor dem Verfall zu erhalten, doch alles sah danach aus, als würde Palazzo Alentino nicht mehr viel mehr als eine fast in Vergessenheit geratene Fußnote der Geschichte. <br> | Von hieran wurde es ruhiger und bodenständiger im Palazzo Alentino. Der neue Besitzer war kaum anwesend, da er weiter dem Heldenleben nachging. Immer wieder gab es Gerüchte, der neue Herr von Alentino hätte bei Paavi einen Drachen erschlagen oder auf [[Benbukkula]] gegen eine Achtköpfige Schlange gekämpft, in [[Uthuria]] mit einem Eloko gerungen oder im [[Reichsforst]] die Elfenstadt Simyala erkundet. Doch am Ende verklangen auch diese Gerüchte und man hörte vom Helden überhaupt gar nichts mehr. Bald vergaß man, dass der Palazzo überhaupt einen Besitzer hatte. Die Bewohner von Alentino taten nur noch das notwendigste, um das Yaquirschlösschen vor dem Verfall zu erhalten, doch alles sah danach aus, als würde Palazzo Alentino nicht mehr viel mehr als eine fast in Vergessenheit geratene Fußnote der Geschichte. <br> | ||
Bis eine Nachricht Anfang des Jahres | Bis eine Nachricht Anfang des Jahres 1047 BF wie Donnerhall in der Region einschlug. Jucho von Dallenthin war zurück! Seit dem Jahr 1040 BF galt er eigentlich als irgendwo im Walsach verschollen, nun aber wäre er wieder da und wolle er in seine Wahlheimat zurückkehren und dort seine Memoiren veröffentlichen! Bald schon stand eine alte Signora vor den Toren der Anlage und stellte sich als Signora [[Pamminka Plodziejsklis]] aus Plötzingen bei Rivilauken vor, ihres Zeichens die Rechte Hand des Großherzogs und schon mal vorab her gesendet, um seine feierliche Rückkehr vorzubereiten. <br> | ||
[[Datei:Pamminka Plodziejsklis 1.jpg|thumb|180px|Signora Pamminka Plodziejsklis die Rechte Hand des Großherzogs]] | [[Datei:Pamminka Plodziejsklis 1.jpg|thumb|180px|Signora Pamminka Plodziejsklis die Rechte Hand des Großherzogs]] | ||
Und dieser sollte nun heute, an eben jenem 4. Travia sein. Dem 1666sten Todestag des dem [[Phex|Phexe]] heiligen Yarum Horas, welcher die [[Lex Imperia]] entwarf und somit die Steuereintreibung ins Horasreich brachte (neben dazugehörigen ausschweifenden Rauschkrautorgien).<br> | Und dieser sollte nun heute, an eben jenem 4. Travia sein. Dem 1666sten Todestag des dem [[Phex|Phexe]] heiligen Yarum Horas, welcher die [[Lex Imperia]] entwarf und somit die Steuereintreibung ins Horasreich brachte (neben dazugehörigen ausschweifenden Rauschkrautorgien).<br> | ||
Er wolle als Willkommensgeschenk einige dem Phex würdige Spiele abhalten bis zum großen Finale drei Tage später, dem 7. Travia. | Er wolle als Willkommensgeschenk einige dem Phex würdige Spiele abhalten bis zum großen Finale drei Tage später, dem 7. Travia. 1047 BF, also genau 34 Jahre nach seiner bedeutsamen Entscheidung, ins Horasreich zu ziehen. Zu diesem Finale würde der inzwischen 81 Jahre alte Mann dann nicht nur aus seinen Memoiren vorlesen, sondern auch dem Sieger der Spiele mit einer in Gold gegossene Statue des jeweiligen Siegers belohnen.<br> | ||
Dieser Aufruf hatte schnell den alten Glanz des Palazzo Alentinos zurück gebracht. In Windeseile hatten die Handwerker aus der nahegelegenen [[Alentino|Ortschaft]] die drei Meter hohe Mauer um das Areal (A) wieder auf Vordermann gebracht, sogar die kleine Pforte hoch zu den nördlich gelegenen Treidelpfaden (C), welches auf Grund der Jahrelangen nichtnutzung quasi im Schloss gerostet war, wurde von seiner Patina befreit und durfte wieder für die ein oder andere Zulieferung von Waren geöffnet werden. Und auch die beiden Flügeltore am südlichen Eingang (B) hin zur Via Rondra wurden neu lackiert und golden gestrichen. Endlich konnte man an dieser Stelle wieder von Würde sprechen, wenngleich die beiden kleinen, gemauerten Wachtürmchen rechts und links des 6 Schritt breiten Tores offensichtlich noch nicht ganz fertig wurden und leichte Verwitterungszeichen zeigen.<br> | Dieser Aufruf hatte schnell den alten Glanz des Palazzo Alentinos zurück gebracht. In Windeseile hatten die Handwerker aus der nahegelegenen [[Alentino|Ortschaft]] die drei Meter hohe Mauer um das Areal (A) wieder auf Vordermann gebracht, sogar die kleine Pforte hoch zu den nördlich gelegenen Treidelpfaden (C), welches auf Grund der Jahrelangen nichtnutzung quasi im Schloss gerostet war, wurde von seiner Patina befreit und durfte wieder für die ein oder andere Zulieferung von Waren geöffnet werden. Und auch die beiden Flügeltore am südlichen Eingang (B) hin zur Via Rondra wurden neu lackiert und golden gestrichen. Endlich konnte man an dieser Stelle wieder von Würde sprechen, wenngleich die beiden kleinen, gemauerten Wachtürmchen rechts und links des 6 Schritt breiten Tores offensichtlich noch nicht ganz fertig wurden und leichte Verwitterungszeichen zeigen.<br> | ||