Archiv:Das Uthuria-Konsortium erweitert seine Flotte

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Das Uthuria-Konsortium erweitert seine Flotte
von
Iridias Jezcaraldo

Das seit einigen Monden in der Stadt umgehende Rätselraten um jenes zuletzt auf der Degano-Werft fertiggestellte Schiff, eine jüngst auf den Namen »Liliendrache« getaufte Schivone, hat nunmehr ein Ende gefunden. Wie der Redaktion des »Seewinds« auf Anfrage durch Amaldo di Piastinza, dem Justiziar unserer Stadt und führenden Mitglied des Sewamunder Uthuria-Konsortiums, bestätigt wurde, wird die »Liliendrache« nach Verlassen der Werft in Sewamunder Dienste gelangen, um als bewaffneter Transporter für Versorgungsfahrten zu unserer uthurischen Kolonie Neu-Sewamund zur Verfügung zu stehen und auf der Rückreise hoffentlich wertvolle Güter des Südkontinents in unsere Stadt zu bringen. Das Schiff misst 29 Schritt auf dem Hauptdeck und umfasst 300 Quader Schiffsraum, die Hälfte davon steht als Frachtraum zur Verfügung.

Zum Kapitän des Schiffs wurde die Kusliker Seeoffizierin Viviona T. Rykker ernannt, die auf dem Flaggschiff des Kusliker Kapitäns Thisdan Bramstetter als Erster Maat an dessen Südmeerexpedition beteiligt war. Unserem Informant zufolge wurde Kapitän Rykker auf dem unlängst im Zusammenhang des Kusliker Aufstands weithin bekannt gewordenen Kunstfest des Grafen Harderin für die Stadt Sewamund angeworben, nachdem der Ruf Bramstetters als erfolgreicher Uthuriafahrer Schaden gelitten hatte. Diesem wird nachgesagt, dass die vor allem in Kuslik umlaufenden ausführlichen Schilderungen seiner Abenteuer zum größten Teil auf Erfindungen beruhen und eine uthurische Prinzessin, die darin eine herausragende Rolle spielt, tatsächlich von einem aufgebrachten alanfanischen Schiff stammen soll. Kapitän Rykker konnten wir für eine Stellungnahme hierzu nicht erreichen.

Die »Liliendrache« soll im Spätsommer des kommenden Jahres 1039 BF der bevorstehenden vierten Uthuriafahrt - der dritten nach Gründung unserer Kolonie - angehören, während die Rückkehr der dritten Fahrt für das kommende Frühjahr mit großer Spannung erwartet wird. Bislang kehrten die Schiffe mit kostbaren Gütern voll beladen zurück, während sie auf dem Hinweg neue Siedler, Waffen und Ausrüstungsgüter über das Südmeer tragen. Noch ist kein Fahrzeug verlorengegangen. Möge der Herr Efferd geben, dass dies so bleibt.

Auch die Familie Luntfeld beeilt sich, die Uthuria-Flotte zu vergrößern. Signor Khardan Luntfeld ließ verlauten, dass aufgrund dort freier Kapazitäten auf einer Helling in Grangor eine Kriegs-Schivonella von gut 200 Quader Schiffsraum in Bau befindlich sei, welche primär dem militärischen Schutz der Sewamunder Südmeer-Flotte dienen werde. Mit ihrer Fertigstellung und Ausrüstung ist möglicherweise gerade noch zeitig zur bevorstehenden nächsten Fahrt zu rechnen. Neben den beiden Schiffen der ersten Entdeckungsfahrt, der »Sankt Stordian« und der »Sankt Brigon« gehören zur derzeit auf See befindlichen Flotte die in Efferdas gecharterte »Sankt Parvenus«, die vormals als »Marik Raloff« segelte, sowie die »Florina Weyringer« und die »Stern von Mylamas«, beides zu günstigem Preis erworbene, aber schon betagte Fahrzeuge.

IJ