Archiv:Geistliche Wehr für Uthuria (BB 43)

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Geistliche Wehr für Uthuria
Praios und Boron in Neu-Sewamund
von Iridion Jezcaraldo

Die Gründung einer Siedlung unserer Stadt auf dem Boden Uthuriens war zu ihrem Beginn und der Natur des Unterfangens entsprechend im Zeichen des Herrn EFFerd erfolgt. Nachdem die Kolonie jedoch wächst und gedeiht, nimmt auch der Bedarf an geistlicher Unterstützung unter den Siedlern zu. Das Sewamunder Uthuria-Konsortium hat daher durch Gespräche mit zwei weiteren der zwölfgöttlichen Kirchen und durch Bereitstellung entsprechender Dotationen die Möglichkeit geschaffen, die geistliche Wehr Neu-Sewamunds nachhaltig zu stärken. Als Ergebnis dieser Verhandlungen nehmen an der im Travia 1039 aufgebrochenen, vierten Uthuriafahrt des Konsortiums drei Geweihte des Herrn PRAios und zwei des Herrn BORon teil, damit sich die zwölfgöttliche Ordnung auch weiterhin an den barbarischen Gestaden des südlichen Kontinents ausbreiten möge und auch der Puniner Ritus gegen den al'anfanischen Ritus gestärkt werde. Von der Praios-Kirche konnten für Neu-Sewamund Burgolf Praiodan von Fisenthal gewonnen werden, um die 25 Sommer alt und aus der Wehrhalle von Elenvina stammend, Truthlind von Zwillenforst, etwas über 30 Sommer, eine Gelehrte und Rechtskundlerin, sowie Pernizia Gribaldi, vormals Praios-Geweihte von Unterfels und bisher zum Gefolge des Legaten des Wahrers der Ordnung Bosparan Praiomarcellus Dunbari gehörend.

Von der Boron-Kirche wurden gewonnen Adala Boronstreu von Albenhus, bald 30 Sommer, aus dem Albenhuser Borontempel, und dem Vernehmen nach bereits über Erfahrung in der Schiffahrt verfügend, sowie Tanchart Rabensberg, etwas über 40 Sommer, ein Schreiber und Forscher. Da unvermeidlicherweise in der Kolonie auch schon Todesfälle zu beklagen waren, schließt die Übersendung der beiden Geweihten eine schmerzlich empfundene Lücke.

Zu den vom Uthuria-Konsortium zugesagten Dotationen gehören neben den personenbezogenen Aufwendungen die nötigen Mittel, um vor Ort einen schlichten Tempel zu errichten und gemäß den jeweiligen Liturgien auszustatten. Die Geweihten werden wie zuvor auch die des Herrn EFFerd ihren Kirchenvorstehern schriftliche Berichte erstatten, die jährlich mit der zurückkehrenden Flotte ins Liebliche Feld und zu den zuständigen Autoritäten speditiert werden. Neben der Seelsorge für die Kolonisten wird es den Geweihten auch obliegen, die zwölfgöttliche Mission unter den uthurischen Wilden voranzutreiben, wo immer sich hierzu Gelegenheit ergibt, und gegebenenfalls unheilige Bedrohungen abzuwehren. Der Aufenthalt in Neu-Sewamund ist auf unbestimmte Zeit oder auf Widerruf festgelegt, so die Kirchenoberen eine vorübergehende oder dauerhafte Rückkehr eines oder mehrerer Geweihter für zweckdienlich erachten.

Die Geweihten werden ihre Reise an Bord der "Liliendrache" und der "Stern von Mylamas" antreten, um das seefahrtbedingte Risiko von Todesfällen während der Überfahrt möglichst zu verteilen.