Archiv:Sirensteen kündigt Vortrag bei Horaskaiserlich Derographischer Gesellschaft an (BB 49)

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Sirensteen kündigt Vortrag bei Horaskaiserlich Derographischer Gesellschaft an
von
Alricilian ya Costera

Unterfels. Durch zahlreiche Aushänge in der gesamten Stadt wird derzeit auf einen demnächst stattfindenden Vortrag bei der Horaskaiserlichen Derographischen Gesellschaft hingewiesen. In dessen Rahmen soll, so die Ankündigung von Erlan Sirensteen, gemeinsam mit der Efferd- und der Ingerimmkirche, eine Entdeckung bekannt gegeben werden. Offizielle Angaben zu Inhalt oder Anlass der Verkündung fehlen bislang.

Für den Unterfelser Yaquir-Kurier wollte der Autor dieser Zeilen mehr in Erfahrung bringen und hierzu einen bereits länger anberaumten Gesprächstermin mit dem Consiliere der freien Landstadt Unterfels, nutzen. Dieser Termin wurde jedoch kurzfristig abgesagt – so kurzfristig, dass dies direkt vor Ort geschah. Sirensteen ließ mitteilen, er habe heute andere „Angelegenheiten von größerer Importanz“ zu erörtern. Welche dies seien, blieb offen.

Auffällig war allerdings der zeitgleiche Besuch von Signore Cassius Bolburri, der mit einer Handvoll offenbar bedeutender Dokumente in der Kanzlei empfangen wurde. Beobachter deuteten dies als Hinweis darauf, dass die gegenwärtig zu behandelnden Fragen zumindest auch juristischer Natur seien.

Ohne Gerüchten Vorschub leisten zu wollen, liegt der Schluss nahe, dass die Ankündigung in Zusammenhang mit den zuletzt berichteten Beobachtungen im Yaquir steht. Wie bereits in dieser Zeitung berichtet, mehren sich Hinweise auf einen Fund, der über eine bloße Kuriosität hinausgeht. Inzwischen ist zudem ein erster provisorischer Anleger auf der betreffenden Insel entstanden.

Weitere Nachfragen, sowohl in der Kanzlei des Consiliere als auch bei beteiligten Stellen, blieben bislang ohne Ergebnis. Derweil wird weiterhin beobachtet, dass immer wieder Schiffe von Unterfels aus an der betreffenden Flussstrecke anlanden, ohne dass Zweck oder Ziel dieser Fahrten näher erläutert würden.

So bleibt es vorerst bei dem, was am Yaquir derzeit am häufigsten zu beobachten ist: Bewegung auf dem Wasser – und Schweigen an Land.

JM