Archiv:Tätlicher Angriff auf Redakteur (BB 43)
Auf Iridion Jezcaraldo, seines Zeichens Redakteur des Sewamunder Seewinds, wurde unlängst ein tätlicher Angriff durch drei Schurken verübt, als er zur Abendstunde noch im Seebad weilte. Diese Schurken, derer man bislang nicht habhaft werden konnte, beschimpften ihn als einen Schmierfinken, der der Stadt und seinen Bürgern den Wohlstand neide und von ausländischen Feinden angestiftet worden sei, und setzten ihm körperlich so zu, dass er sich mit erheblichen Blessuren, darunter eine Kopfverletzung und ein gebrochener Arm, in die Behandlung eines Heilers verfügen musste. Jezcaraldo hatte erst kurz zuvor die aus den uthurischen Unternehmungen der Stadt hervorgehenden Machtverschiebungen kritisiert. Die Täter beschrieb er als ortsfremd und mit südländischem Akzent sprechend. Der Justiziar unserer Stadt, in dessen Zuständigkeit die Verfolgung der Delinquenten fällt, schätzte die Chancen ihrer Ergreifung aus Mangel an weiteren Zeugen und dem Geschehen der Missetat bei einbrechender Dunkelheit am Stadtrand als gering ein. Jezcaraldo soll jedoch aus privater Quelle eine erhebliche Zuwendung erhalten haben, welche die ihm entstandenen Kosten seiner medizinischen Behandlung mehrfach abdeckt.