Glaserei Pfauenstein

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Die Glaserei Pfauenstein in der Südwestecke des Schilderquartiers

Die Glaserei Pfauenstein befindet sich am südwestlichen Rand des Schilderquartiers zwischen der Töpferwerkstatt Restituno und der Drahtzieherei und ist von zwei Seiten von Kanälen umgeben. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Familie Pfauenstein und stellt seit 1046 BF Fensterglas, Spiegel und kunstvolle Bleiglasarbeiten her.

Mit dem Aufschwung Sewamunds wuchs der Bedarf an Glas. Die Palazzi verlangen nach großen Fenstern, Tempel nach farbigen Bildfenstern. Auf Betreiben Herzog Cusimos wurde die Glaserei in Sewamund gegründet. So verwundert es kaum, dass Lehrmeister des Herzog-Cusimo-Collegs Glaslinsen und Sichtscheiben für nautische Instrumente aus der Werkstatt beziehen. Auch das Licht des neuen Leuchtturms wurde hier hergestellt.

Der langgestreckte Werkstattbau der Glaserei zeigt einen spitzen Winkel zur Kanalseite. Aus Schornsteinen steigt fast ständig Rauch auf, wenn die Schmelzöfen arbeiten. Der Innenhof dient dem Abkühlen großer Scheiben. Besucher werden höflich gebeten, vorsichtig zu sein.

Volkes Stimme

„Die Pfauensteiner machen aus Sand etwas, das reicher aussieht als Gold.“
— Kaufmann

„Wer mit Steinen wirft, bekommt keine Fenster vom Haus Pfauenstein mehr.“
— Scherz unter den Glasern

„Die Pfauensteiner verkaufen Durchblick. Nur kaufen muss man ihn sich leisten können.“
— Ratsherr