Familie ter Braken/Sewamunder Haushalt

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Nach einem Streit mit ihrer Familie, wie die Braken Compagnie&Reederei zu führen sei, nahm Nita ter Braken kurzerhand, was sie kriegen konnte, brach mit ihrer Familie und eröffnete ein konkurrierendes Handelshaus ter Braken in Grangor.
Nach der Stipenbrink-Affäre musste sie zu ihrem Sohn Praiodan nach Sewamund flüchten. Zusammen mit ihren Nachkommen bildet sie den Sewamunder Haushalt.

Alltag (ca 1027 BF)

Praiodan ter Braken, der junge Offizier der Horaslegion und neuerdings Castellan der Burg Sewakstein, muss plötzlich nicht nur sich selbst, sondern seine gesamte Familie ernähren, die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Bucht überquert haben und nun hier Zuflucht suchen. Nach verzweifelter Suche finden sie im Besitzer der Goldenen Gans einen verständnisvollen Vermieter, der ihnen das Dachgeschoss zu einem guten Preis überlässt.
Eine gebrochene Nita kann den anfänglichen Schock zwar überwinden, zieht sich aber resigniert in einen Altersruhestand zurück, Vittoria, die einst teure Parfüme und modische Kleider sammelte, muss nun Eintopf kochen und die Wäsche waschen und an Efferdaine bleibt irgendwie die Verantwortung für alles hängen, während sie verzweifelt versucht, das Geld für die nächste Miete zusammenzukratzen.

Alltag (ca 1045 BF)

Die harten Zeiten direkt nach der Flucht aus Grangor sind größtenteils überwunden. Praiodans Offiziersgehalt ist längst nicht mehr das einzige Einkommen der Familie, seine Frau Marike verdient gutes Geld als gefragte Feinmechanika und das alte Handelshaus ihrer Mutter, das Efferdaine mühsam wieder aufgebaut hat, wirft erste Profite ab.
Nach Praiodans Hochzeit vor 8 Götterläufen nutzte die Familie die Gelegenheit, um mit Marikes Mitgift und den gemeinsamen Ersparnissen das Eckhaus mit der Burgschänke zu erstehen und muss sich nicht länger mit dem spärlichen Platz im Dach der Goldenen Gans zufriedengeben. Zunehmend finden die verschiedenen Mitglieder Anschluss in der Stadt, Praiodan und Marike machen sich Gedanken, welche Ausbildung für ihre Kinder passen könnte.

Alltag (ca 1048 BF)

Der plötzliche Tod Praiodans hat der Familie förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen, aber den Göttern sei Dank war die Landung weich. Das Haus Amarinto, Praiodans Gönner und zukünftige Barone der Stadt, nutzen die Gelegenheit um zu demonstrieren, dass Treue sich lohnt und helfen den ter Braken in der Stunde der Not. Nita ist in Würde gealtert und findet als Vögtin der Bergbausiedlung Trestal eine neue Beschäftigung im hohen Alter, Efferdaine kann sich ganz auf das Handelshaus konzentrieren, Marike und Vittoria erhalten Anstellungen als Beamte der Stadt und der neu hinzugestoßene Halbbruder Lessandero hilft aus, wo immer er gebraucht wird.

Aktuelle Situation der einzelnen Familienmitglieder

  • Nita genießt die Bergluft des Phecanowalds und setzt eigene Akzente in Trestal, aber ohne gleich alles über den Haufen zu werfen, so hat sie etwa erst kürzlich das Vogtshaus zu einer Art öffentlicher Dorfhalle gemacht, während das neue Vogtshaus etwas außerhalb liegt, umgeben von malerischen Landschaften.
  • Während der Neuordnung des Sewamunder Hafens hat Efferdaine die Chance ergriffen und ihre Anstellung im HPNC-Kontor aufgekündigt, sodass sie sich jetzt voll und ganz auf das Handelshaus ter Braken konzentrieren kann, in dem ihr gesamtes Herzblut steckt. Mit der HPNC handelt sie natürlich weiterhin, aber jetzt als Kauffrau und nicht mehr als bessere Schreiberin.
  • Marike hat als neue Matrikelherrin der Stadt plötzlich allerhand zu tun und muss sich ihre Zeit gut einteilen zwischen offiziellen Tätigkeiten, mechanischen Tüfteleien, Familie und ihrem Privatvergnügen, der Gärtnerei.
  • Für Vittoria bietet die sich neu entwickelnde Kulturszene der Stadt eine gewaltige Freude, zumal sie als zukünftige Kammerherrin des Schloss Corello den nötigen Status und das nötige Kleingeld für solcherlei Vergnügen hat.
  • Lessandero ist vor allem froh, dass die Wiedervereinigung mit seiner entfremdeten Verwandtschaft so gut geglückt ist, aus Dank und um sich zu beweisen tut er alles, wo er etwas beitragen kann, vom Aufpassen auf die Kinder bis zu riskanten Handelsreisen in die Kriegsgebiete des Yaquirtals.
    • Tineke hat beim Spiel der Füchse Geschmack an Trickserei und Intrige bekommen und während die eventuelle Knappenschaft bei den Amarintos nicht besonders verlockend klingt, hält sie stets Ausschau, ob nicht ein Phexenswerk lockt.
    • Noch immer schwer erschüttert vom Tod seines Vaters ist Garowin still und zurückgezogen, noch weiß keiner, dass er vom Fenster zusehen musste, wie Praiodan feige von hinten erdolcht wurde. Er hat sich geschworen, den Mörder zu finden und seinen Vater zu rächen.
    • Die kleine Phexhilde weiß zwar, dass ihr Papa "zu Boron gegangen" ist, aber noch nicht, was genau das bedeutet. Allerdings ist sie der Augapfel ihrer gesamten Verwandtschaft und hat längst gemerkt, dass in letzter Zeit alle besonders besorgt und aufmerksam mit ihr umgehen.