Burg Wulfenblut

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Burg Wulfenblut
Krone
Wappen/Symbol
Burg Wulfenblut
Horasreich
Wappen/Symbol
Standort im südlichen Lieblichen Feld

Standort: östlich von Salsavûr in der Gerondrata
Besitzer: Haus di Salsavûr, vertreten durch Castellanin Yanis di Tolfiano
Funktion: Burg, Stammsitz des Hauses
Entstehung:   Unter Terren von Gareth errichtet, danach geschleift und unter dem ersten Kusliker Herzog wiedererrichtet
Bewohner: um 25 (ohne Bewaffnete)
Bewaffnete: Custodia Donatica
Sonstiges: Gestüt Salsavûr in der Nachbarschaft

Liste der Wehranlagen

Burg Wulfenblut über dem Ort Salsavûr, in der gleichnamigen Herrschaft, ist der alte Stammsitz des Hauses.

Kurz nachdem der Stammherr des Hauses zum Komtur ernannt wurde, wurde dort, wo auch heute wieder eine Burg steht, eine Befestigung errichtet. Sein Sohn baute die kleine Befestigung zu einer wehrhaften Feste aus, die für den Schutz des Umland sorgen sollte.
Das tat sie auch, im Jahre 335 BF, als die Priesterkaiser in Gareth die Macht ergriffen. Im Jahre 337 nach dem Falle Bosparans leistete die stolze Burg, über dessen Bergfried die Banner des Theaterordens und des Hauses di Salsavûr im Wind flatterten, ein letztes Mal Widerstand gegen die Statthalter der Priesterkaiser, bevor sie von diesen geschleift wurde.
Nur dem Bergfried vermochten weder die Belagerungsmaschinen der Feinde, noch das Feuer etwas anzuhaben, aber es sollte zwei Jahrhunderte vergehen, bis hier wieder das Banner des rondragefälligen Hauses im Wind wehte.

Was die Diener der Priesterkaiser aber übersahen, waren die Höhlen unter dem Berg auf dem die Burg errichtet worden war. Dort versteckten sich die Familienmitglieder des Hauses di Salsavûr, die immer noch ungebrochen waren in ihrem Glauben an Rondra. Von dort aus führte man den Widerstand gegen die Schergen der Statthalter fort, bis diese und ihre Kaiser in Gareth verjagt worden waren.

Burg Wulfenblut

Schon in den ersten Jahren der Regierung des ersten Kusliker Herzogs, erhielt Hlûthar II. di Salsavûr wieder das Recht eine Burg zu erbauen, wo schon einmal die Stammfeste des Hauses stand.
Aber erst seinem langlebigen Sohn war es vergönnt, den Bau der Burg in Auftrag zugeben und auch dessen Vollendung mitzuerleben. Die Burg bekam dabei, in Erinnerung an die, bei der Verteidigung der alten Burg, Gefallenen den Namen Burg Wulfenblut.
Im Jahre 537 nach dem Falle der Tausendtürmigen Stadt flatterte wieder, zum ersten Mal seit zweihundert Götterläufen, das Wolfenbanner über dem pechschwarzen Bergfried im Wind. Wie schon Jahrhunderte zuvor, wehte noch ein weiteres Banner über den Zinnen im Wind, der weiße Löwe auf roten Grund - die Standarte des Theaterordens.

Seitdem weht jedes Jahr, am Tag des Erntefest-Massakers, dem 4. Travia, neben dem Banner des Hauses auch die Standarte des Theaterordens, in Erinnerung an die Heldentode der Heiligen Ardare und des Heiligen Anshags, über den Zinnen der Feste.

Die Anlage liegt auf einem Hügel, der den Fluss Torre überragt. Das Gemäuer wirkt, wie zu Khadans Zeiten, wehrhaft und wenig repräsentativ. Bei gutem Wetter kann man vom mächtigen Bergfried aus fast bis nach Torremund im Süden und Cindano im Norden, schauen. Gerüchten nach, soll es unter der Burg, ein Höhlensystem. Ob und wie viel davon der Wahrheit entspricht, ist nur wenigen Eingeweihten, die meisten davon Mitglieder des Hauses Salsavûr, bekannt.

Warum eine Burg dieser Größe an einen eher unbedeutenden Ort gebaut wurde, ist heute in Vergessenheit geraten.

Meisterinformationen: Standort der Burg und Höhlensystem

Die erste Burg, die der Zerstörungswut der Priesterkaiser anheim fiel, wurde hier erbaut, um einen alten Kultplatz des Shinxir-Kultes zu bewachen, auf dass dieser Kult niemals wieder entstehen möge. Schon bei dem Neubau der Festung war das Wissen über eigentliche Aufgabe der Burg in Vergessenheit geraten. So wacht die neue Burg nun schon seit Jahrhunderten unwissentlich weiter über den Kultplatz des Shinxir-Glaubens. Daneben sind über das Höhlensystem unter der Burg ein versteckter Steg zu erreichen kann, über den man ungesehen, mittels Boot, in die Burg verlassen kann. Dazu gibt es noch einen weiteren Ausgang Richtung Norden.