Haupthaus der Stadtbüttel

Das Haupthaus der Stadtbüttel ist die Dienststelle der Sewamunder Stadtbüttel und der städtischen Ermittler. Das Gebäude liegt an der Waatstraße in der Altstadt, nur wenige Schritte vom Magistrat, dem Marktplatz und den Palazzos Tribêc und Vistelli entfernt. Von hier aus werden Streifengänge und Untersuchungen organisiert, Verhaftungen vorbereitet und kleinere und schwerwiegende Vergehen innerhalb der Stadtmauern bearbeitet.
Mit der Auflösung der Sewamunder Stadtgarde, der "Rotröcke", 1046 BF verlor das Gebäude einen Großteil seiner Bewohner. Die Sewakgarde ist auf Burg Sewakstein stationiert und sorgt für die militärische Sicherheit Sewamunds. Die verbliebenen 12 Büttel sehen sich als Hüter der öffentlichen Ordnung. Sie arbeiten eng mit dem Magistrat, Tempeln, Zünften und Hospitalverwaltung zusammen.
Das Haus ist ein massiver zweigeschossiger Backsteinbau an der alten Stadtmauer mit einem ummauerten Vorhof. Am Portal zum Hof befindet sich das steinerne Stadtwappen Sewamunds, daneben hängen zwei eiserne Laternen, die auch nachts brennen und den Eingang weithin sichtbar machen. Im Erdgeschoss befinden sich die Wachstube, mehrere Vernehmungszimmer, eine Schreibstube, das Fundamt und die Arrestzelle. Das Obergeschoss beherbergt die Büros des Hauptmanns, das Archiv, Aufenthaltsräume und Unterkünfte für Bereitschaftsdienste. Der Turm der alten Stadtbefestigung wird allenfalls als Abstellraum und Asservatenkammer genutzt.
Im Laufe der Jahre wurden vom Haus der Stadtbüttel aus einige Ermittlungen geführt, darunter die Aufklärung eines Schmuggelrings im Alten Hafen, der ungeklärt gebliebene Bankraub im Hause van Kacheleen 1033 BF, die Fahndung nach Plünderern während der Sturmflut 1046 BF und Fälle von Kunstfälschungen aus den Malerwerkstätten.
Volkes Stimme
„Wenn die Büttel freundlich grüßen, hat jemand anders Ärger.“
— Marktfrau
„Die Stadt spricht Recht. Die Büttel helfen, dass es ankommt.“
— Gerichtsschreiber
„Die Hälfte ihrer Arbeit besteht aus Verbrechen. Die andere Hälfte daraus, verlorene Haustiere einzufangen.“
— Sewakgardist