Haus ya Satara/Geschichte

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Haus ya Satara   Stammbaum   Geschichte   Besitzungen   Beziehungen   Briefspiel    


Die Geschichte des Hauses ya Satara ist eng mit dem gleichnamigen Dorf Satara und dem Arinkelwald verbunden. Lange bevor einzelne Angehörige der Familie in Shenilo, im Weinbau oder in kirchlichen und höfischen Ämtern hervortraten, lag hier der Mittelpunkt des Hauses.

Die frühen ya Satara

Die Ursprünge des Hauses reichen mehrere Generationen zurück. Die ältere Familiengeschichte ist dabei weniger durch große politische Ereignisse als durch die enge Verbindung zum Land um Satara, zum Arinkelwald und zu den dortigen Jagdgründen geprägt.

Für die Rettung eines Herrn von Elmantessa erhielt das Haus ya Satara den erblichen Titel eines Esquirio, den es seit fast zweihundert Götterläufen führt. Aus dieser Verbindung und der späteren Teilnahme an Jagden entwickelte sich für die ya Satara ein Zugang zu Kreisen, die einem kleinen Landadelshaus ansonsten nur schwer offenstanden. Insbesondere die Verbindung zum Haus Aurandis trug in den folgenden Generationen zum gesellschaftlichen Aufstieg der Familie bei.

Satara blieb dabei stets der Mittelpunkt des Hauses. Der Wald lieferte Holz und Wild, während die Lage an der Straße nach Shenilo die Familie zugleich mit der aufstrebenden Stadt und ihrem Umland verband. Aus dem ursprünglich stark auf seinen Stammsitz ausgerichteten Geschlecht entwickelte sich so nach und nach eine Familie, deren Angehörige auch außerhalb Sataras Aufgaben und Ämter übernahmen.

Ein zweites Standbein

Eine wichtige Erweiterung des Familienbesitzes erfolgte mit **Valdoro ya Satara (937–1009 BF)**. Er begründete mit dem später nach ihm benannten Gut Valdoro einen eigenen wirtschaftlichen Schwerpunkt der Familie und legte damit den Grundstein für die Weinbautradition dieses Zweiges.

Die Verbindung zum Weinbau wurde in der folgenden Generation weiter gefestigt. Besondere Bedeutung gewann dabei die Heirat von Valdoros Nachkommen **Marcos ya Satara** mit **Maralita Solivino**. Maralita entstammte einer Familie mit eigener Erfahrung im Weinbau und brachte nicht nur entsprechendes Wissen, sondern auch eine Rebe als Teil der Hochzeitsgabe mit nach Valdoro.

Marcos und Maralita entwickelten den Weinbau des Gutes weiter und begründeten damit eine Tradition, die ihre Nachkommen fortführten. Noch 1046 BF lebt die inzwischen fast neunzigjährige Maralita auf Gut Valdoro. Obwohl das Alter sie körperlich gebeugt hat, ist ihr Verstand wach geblieben und ihr Wort besitzt insbesondere bei ihrem Sohn und ihrem Enkel weiterhin Gewicht.

Die Familie im 11. Jahrhundert BF

Im Laufe des 11. Jahrhunderts BF verzweigten sich die Lebenswege der ya Satara zunehmend. Der Stammsitz und die mit dem Arinkelwald verbundene Holzverarbeitung blieben ein wichtiges Standbein, während sich Gut Valdoro als zweiter wirtschaftlicher Schwerpunkt etablierte.

Andere Angehörige suchten ihren Platz außerhalb der unmittelbaren Bewirtschaftung des Familienbesitzes. Mitglieder des Hauses traten in den Dienst der Hesinde-Kirche, schlugen die ritterliche Laufbahn ein oder übernahmen Verwaltungs- und Hofämter. Gleichzeitig entstanden durch Eheschließungen Verbindungen zu anderen Familien des Lieblichen Feldes.

Diese Entwicklung führte dazu, dass Satara zwar Stammsitz und gemeinsamer Bezugspunkt blieb, längst aber nicht mehr alle Angehörigen dort lebten.

Das Haus um 1046 BF

In der Gegenwart verteilen sich die verschiedenen Zweige des Hauses auf mehrere Orte und Aufgaben.

In Satara ist insbesondere die Familie Folnors ya Satara eng mit dem traditionellen Besitz verbunden. Folnor führt das Sägewerk des Dorfes und setzt damit die wirtschaftliche Nutzung des Arinkelwaldes fort. Seine Gemahlin Alwene Anderwacht ist als Schmiedin tätig, während mit ihren Kindern bereits die nächste Generation heranwächst.

Auf Gut Valdoro führt der dortige Familienzweig die von Valdoro begründete Weinbautradition weiter. Neben den überlieferten Methoden gewinnen dort zunehmend neue Vorstellungen an Bedeutung. Vor allem die junge Rahjane ya Satara beschäftigt sich mit Verbesserungen bei Reben, Kelterung, Lagerung und Vermarktung. Unterstützt wird sie dabei auch von der hochbetagten Maralita Solivino, die Neuerungen durchaus befürwortet, sofern Rahjane sie von deren Nutzen überzeugen kann.

Andere Zweige haben sich noch weiter vom unmittelbaren Familienbesitz entfernt. Korodian ya Satara lebt mit Avessandra Dorén und den gemeinsamen Kindern überwiegend in Shenilo, bleibt Satara jedoch eng verbunden. Khadano ya Satara dient als Vogt des Jagdguts Mazzara und als Jagdmeister des Barons von Côntris. Weitere Angehörige des Hauses sind in kirchlichen, ritterlichen oder anderen Diensten tätig.

Damit hat sich das Haus ya Satara von einem vor allem auf seinen Stammsitz und den Arinkelwald ausgerichteten Geschlecht zu einer Familie mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standbeinen entwickelt. Satara ist dennoch der gemeinsame Bezugspunkt geblieben: Stammsitz, Namensgeber und jener Ort, an dem die verschiedenen Zweige der Familie bis heute regelmäßig zusammenkommen.