Madalena ya Satara

Aus Liebliches-Feld.net
Zur Navigation springenZur Suche springen

Madalena ya Satara (SC)
Madalena ya Satara, 1046BF

Familie: Haus ya Satara
Tsatag: 1028BF
Größe: 175 Halbfinger
Haare: schwarz
Augenfarbe: braun
Eltern: Folnor ya Satara und Alwene Anderwacht
Geschwister: Taliano ya Satara und Mirandola ya Satara

Madalena ya Satara, geboren 1028 BF, ist das älteste Kind Folnors und Alwenes. Sie wird im Sägewerk ausgebildet und soll möglicherweise eines Tages die Leitung des Betriebs übernehmen.

Sie ist bereits fest in die tägliche Arbeit eingebunden. Sie kennt sich mit der Auswahl und Vermessung der Stämme, der Verarbeitung des Holzes und der Organisation der Arbeiter aus. Dabei verbindet sie praktische Begabung mit einer Geduld, die ihrem Vater häufig fehlt. Von Folnor hat Madalena ein sicheres Gespür für Holz übernommen. Sie erkennt, welche Stämme sich für Balken, Bretter, Fassdauben oder feinere Arbeiten eignen, und kann bereits recht zuverlässig beurteilen, wie lange ein Holz gelagert werden muss. Sie arbeitet ohne Scheu selbst mit, weiß aber auch, wann eine Aufgabe mehrere kräftige Hände oder besondere Vorsicht erfordert.

Alwene hat ihrer Tochter zusätzlich den sachgerechten Umgang mit Werkzeugen und Beschlägen beigebracht. Madalena ist keine ausgebildete Schmiedin, kann jedoch Sägen und Äxte prüfen, kleinere Schäden erkennen und einfache Reparaturen selbst vornehmen. Sie versteht, wie eng Holzverarbeitung und Metallhandwerk miteinander verbunden sind, und achtet stärker als viele andere darauf, dass Werkzeuge gepflegt und sicher verwendet werden. Auch in der Verwaltung des Betriebs wird sie zunehmend geschult. Madalena führt Listen über eingelagertes Holz, fertige Bretter, Aufträge und benötigte Ersatzteile. Darin ähnelt sie eher ihrer Mutter als ihrem Vater. Während Folnor vieles aus Erfahrung und Erinnerung entscheidet, möchte Madalena Mengen, Kosten und Arbeitszeiten möglichst genau festhalten.

Folnor ist sehr stolz auf sie und behandelt Madalena zunehmend wie seine künftige Nachfolgerin. Gerade deshalb verlangt er viel von ihr und übersieht gelegentlich, dass auch sie nicht jede Verantwortung allein tragen kann. Madalena weiß, dass ihr Vater ihre Fähigkeiten ernst nimmt, und lässt sich von seiner rauen Art nur selten einschüchtern. Sie gehört zu den wenigen Menschen, die ihm ruhig widersprechen können, ohne dass daraus sofort ein Streit entsteht. Alwene achtet stärker darauf, dass ihre Tochter nicht ausschließlich die Vorstellungen ihres Vaters übernimmt. Sie ermutigt Madalena, eigene Entscheidungen zu treffen, Arbeitsabläufe zu verbessern und auch einmal einzugestehen, wenn sie Unterstützung benötigt. Für Alwene besteht gute Führung nicht darin, jede Arbeit selbst zu erledigen, sondern darin, zu wissen, wem man sie zuverlässig anvertrauen kann.

Madalena ist ernsthafter als ihre jüngeren Geschwister, besitzt aber einen trockenen Humor, der deutlich an ihre Mutter erinnert. Talianos Ausreden begegnet sie meist mit spöttischer Gelassenheit, während sie Mirandola gegenüber geduldiger und beschützender auftritt. Obwohl sie deren Begeisterung für die Hexen nicht teilt, hält sie es für falsch, ihre Schwester allein aus Angst von allem Magischen fernhalten zu wollen.